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Babys tragen – Wie du es richtig machst

Babys tragen – Wie du es richtig machst Babys lieben Kuscheln, Nähe und Geborgenheit. Und das nicht nur vor dem zu Bett gehen, sondern am liebsten auch im Alltagsgeschehen. Nah an Mama oder Papa dran, wollen unsere Kleinen gerne dabei sein. Und das, ja, das liegt in unserer Natur. Wir Menschen sind "Traglinge". Seit Urzeiten tragen Mütter ihre Babys am Körper. Nehmen sie mit bei ihren alltäglichen Aufgaben, schenken ihnen Wärme und Körperkontakt. In diesem Artikel erfährst du alles rund um das Thema Babys tragen: Welche Vorteile das Tragen für dich und für dein Baby hat. Wie du die passende Tragehilfe findest. Was du beim Tragen von Babys beachten solltest. Wie du dein Baby am besten trägst und warum ich dir eine 'dir zugewandte Position' empfehle. Gründe und Vorteile Babys am Körper zu tragen Es liegt in unserer Natur. Überall auf der Welt, in allen Kulturen werden Babys von ihren Müttern getragen. Dieser Körperkontakt in den ersten Lebensjahren trägt zum Urvertrauen bei. Er ist wertvoll für die Beziehung zu deinem Kind – und er ist praktisch! Vorteile für euch als Tragende: Hilft im Alltag, du hast die Hände frei. Du bist flexibler als mit einem Kinderwagen: Treppen, Buseinstiege, enge Durchgänge – alles kein Problem! Die Nähe bereichert eure Eltern Kind Bindung. Die meisten Babys schlafen in der Trage leicht ein. Du kannst dein Baby in der Tragehilfe stillen. Dies kann besonders angenehm sein, wenn du unterwegs bist oder dein Mini sehr lange trinkt. Tragen ist super für Väter, um mit dem Baby Körperkontakt und Nähe zu haben. Vorteile für dein Baby, wenn es getragen wird: Geborgenheit durch Nähe: dein Baby spürt dich, deine Bewegungen, deine Stimme und deinen Herzschlag. Es ist dir fast so nah, wie während der Schwangerschaft. Das Kontaktbedürfnis deines Säuglings wird befriedigt, dadurch ist es ruhiger und entspannter. Dein Baby ist (fast) auf Augenhöhe – Traglinge sind oft besonders aufmerksam, aufgeschlossen und sozial aktiv. Die Sinne deines Kindes werden angeregt. Tragen kann Blähungen, Weinen und Unruhe reduzieren. Der Gleichgewichtssinn und die Muskulatur werden geschult. Dein Baby kann durch Regungen auf sich aufmerksam machen und muss nicht schreien. Welche Babytrage passt zu mir und meinem Baby? Die Palette an Tragesystemen für Babys ist groß. Es gibt hierbei kein besser oder schlechter. Die beste Babytrage ist die, die zu dir passt. Die, mit der du gut umgehen kannst. Mit der du ein sicheres Gefühl und dein Baby Halt hat. Wenn du oder dein Partner dein Kind viel trägst, kann es sinnvoll sein, zwei unterschiedliche Tragen zu verwenden. So könnt ihr euch problemlos abwechseln, da die Bedürfnisse unterschiedlich sein können. Mit welcher Babytrage, du dich wohlfühlst, probierst du am besten aus. In vielen Kindergeschäften kannst du dir Tragen ansehen und testen. Es gibt auch Hebammen, die sich zu Trageberaterinnen weitergebildet haben und von denen du dich beraten lassen kannst. Vielleicht hast du auch Freunde in deinem Umfeld, die Babytragen haben und dir Tragepositionen zeigen können. Für einen Überblick, stelle ich dir hier die bekanntesten Tragehilfen vor:   Das Tragetuch Das Tragetuch ist ein langes, speziell gewebtes Tuch. Es gibt Tücher in unterschiedlichen Längen, meist zwischen drei und sechs Metern, in verschiedenen Webarten und Materialzusammensetzungen. Tragetücher können von Geburt bis zum Kleinkindalter verwendet werden, da sie sich an die Größe deines Kindes anpassen. Je nach Bindetechnik kannst du dein Kind vor dem Bauch, auf der Seite oder auf dem Rücken tragen. Viele Eltern haben Angst vor dem Binden des Tuches. Keine Sorge! Mit ein bisschen Übung und Geduld wirst du die unterschiedlichen Bindeweisen schnell drauf haben und merken, wie gut, sicher und fest dein Mini im Tuch sitzt. Im Sommer, bei sehr kleinen Babys und bei Frühchen empfehle ich dir ein leichtes Jersey Tuch zu nehmen. Jersey Tücher sind besonders zart und umhüllen dein Mini sanft. Ansonsten rate ich zu fest gewebten Baumwolltüchern, da diese beim Tragen mehr Halt geben.   Die Mei Tai Tragehilfe Der Mei Tai ähnelt dem Tragetuch, hat allerdings einen festgenähten Sitzteil. Auch hierbei hast du unterschiedliche Möglichkeiten, wie du ihn bindest und wo du dein Kind trägst. Der Mei Tai kann ebenfalls, je nach Modell, von Geburt an bis zum Kleinkindalter genutzt werden. Er bietet etwas weniger Flexibilität als das Tragetuch, ist aber gerade bei jungen Eltern sehr beliebt, da er leicht zu binden ist.   Half Buckle und Full Buckle Der Half Buckle ist eine Tragehilfe mit festgenähtem Sitzteil, Schnallen am Hüftgurt und Bändern zum individuellen Binden. Der Full Buckle wird ausschließlich mit Schnallen umgelegt. Beide Tragehilfen brauchen keine speziellen Bindetechniken, sind daher also einfach in der Handhabung. Je nach Modell und Einstellung kannst du dein Baby in Buckles von Geburt an bis zum Kleinkindalter tragen.   Ring Sling Der Ring Sling ist einer meiner Lieblinge und besonders bei schweren und größeren Babys wunderbar. Er ist wie ein Tragetuch, etwa 1,5 bis zwei Meter lang und hat an der Seite zwei Metallringe eingenäht. So kannst du das Tuch einfach durch die Ringe ziehen und brauchst es nicht zu knoten. Mit dem Ring Sling kannst du dein Baby auf dem Bauch, der Seite oder auf dem Rücken tragen. Vor dem Bauch gebunden kannst du den Ring Sling ab Geburt verwenden. Ältere Kinder lassen sich angenehm auf der Seite im Hüftsitz tragen. Auch für neugierige Kinder ist dies eine super Tragevariante, da sie im Hüftsitz viel sehen, sich aber trotzdem bei Überreizung wegdrehen können.   Was du beim Tragen deines Babys beachten solltest: Auch, wenn das Tragen für euch als frische Eltern zu Beginn vielleicht ungewohnt ist, bin ich mir sicher, dass ihr intuitiv vieles richtig macht. Trotzdem habe ich ein paar Tipps für euch, auf die ihr beim Tragen eures Babys achten solltet: Dein Baby sollte immer aufrecht und mit dem Gesicht in Richtung des Tragenden (Hierzu später mehr.) Die beste Position für dein Kind ist die Anhock Spreiz Haltung, denn dies ist die natürlich Säuglings-Haltung: Die Knie sind leicht geöffnet und die Beinchen angezogen, so dass sich die Knie in etwa auf Babys Bauchnabelhöhe befinden. Das Skelett eines Neugeborenen ist noch weich, viele Babys haben nach der Geburt eine unreife Hüfte. Die Anhock Spreiz Haltung ist für eine optimale Entwicklung der Hüftgelenke am besten. Der Rückenteil deiner Tragehilfe sollte sich gut an dein Baby anpassen. Er sollte es stützen, aber keinen Druck ausüben. Optimal ist es, wenn sich der Rücken des Babys noch gut runden kann und nicht platt gedrückt wird. Der Steg zwischen den Beinen sollte in der Breite verstellbar sein und von Kniekehle zu Kniekehle reichen. Achte darauf, dass die Nase deines Baby immer frei ist und es genug Luft bekommt. Durch Körperkontakt entsteht Wärme. Achte auf die Temperatur und darauf, dass deinem Baby in der Trage nicht zu heiß wird. Viele Eltern unterschätzen die eigene Heizwirkung. Im Winter ist es besser die Kinder unter der eigenen Jacke zu tragen, anstatt darüber. Hierfür gibt es spezielle Einsätze und Tragejacken, die über den Tragehilfen geschlossen werden können.   Wie rum sollte man Babys tragen? Es gibt sehr viele Möglichkeiten, wie du dein Baby in Tragehilfen und Babytragen setzen kannst: Entweder nach vorne oder mit dem Köpfchen zu dir gerichtet. Ich rate von dem vorwärtsgerichteten Tragen ab. Die Gründe dafür, habe ich dir hier zusammen gefasst: Durch das vorwärtsgerichtete Tragen wird dein Baby schnell überreizt. Es hat keine Möglichkeit den Kopf weg zu drehen und sich von Eindrücken abzuschirmen. Trägst du dein Kind zu dir gewandt, kann es sich an dich kuscheln und abschalten oder sogar einschlafen. In der vorwärtsgerichteten Position hat dein Baby eine unnatürliche Haltung, bei der die Wirbelsäule künstlich gestreckt wird. Die Anhock Spreiz Haltung ist nur in der zum Tragenden gerichteten Position möglich. Wenig Kontakt zum Tragenden – die Umwelt prasselt ungefiltert auf dein Baby ein und du siehst nicht, wie es ihm dabei geht. Wenn dein Baby nach vorne gerichtet in der Tragehilfe sitzt, wird Druck auf den Genitalbereich ausgeübt. Dies tut weh und kann sogar zu Quetschungen führen.   Dein Tragling und du Ich persönlich finde es wundervoll sein Kind zu tragen. Ich liebe die Verbindung, die so mit deinem Säugling entsteht. Ich hoffe ich konnte mit diesem Artikel all deine Fragen rund um das Thema 'Baby tragen' beantworten und freue mich, wenn ich deine Vorfreude auf das Tragen wecken konnte. Tragen ist Liebe. Tragen schenkt Geborgenheit, Sicherheit und Wärme. Alles Liebe – eure baybies Hebamme Ana
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Stillproblem – Wunde Brustwarzen

Stillproblem: Wunde Brustwarzen – wie es dazu kommt und was du tun kannst   Herzlich Willkommen zum dritten Teil meiner Reihe zum Thema Stillen. Heute geht es um ein Stillproblem. Genau genommen, um wunde Brustwarzen. "Autsch!" denkst du dir gerade wahrscheinlich – und ja, jede Mutter, die es erlebt hat, weiß: Wunde Brustwarzen und Schmerzen beim Stillen sind echt ätzend. Sie sind der häufigste Grund, warum Frauen vorzeitig und ungewollt Abstillen. Es gibt (noch) kein Wundermittel, das dich vor wunden Brustwarzen sicher bewahren kann – ich habe allerdings einige Tipps für dich, die dir helfen können.   Die Ursachen – Wie entstehen wunde Brustwarzen? Wunde Brustwarzen durch falsches Anlegen Wir beginnen mit den Ursachen. Wodurch kommt es überhaupt zu gereizten und wunden Brustwarzen beim Stillen? Einer der häufigsten Ursachen ist falsches Anlegen und eine ungünstige Stillposition deines Babys. Wenn dein Baby an deiner Brust nicht gut angedockt ist, sprich deine Brustwarze nicht ausreichend im Mund hat, wird deine Brustwarze stark strapaziert. Es ist also wichtig auf eine gute Anlegetechnik beim Stillen zu achten. Leg' dein Baby hierfür ganz dicht an dich ran, so, dass sein Kinn deine Brust beim Saugen berührt. Der Mund des Kindes sollte weit geöffnet sein, so dass es viel Brustgewebe umfasst. Die Lippen sollten beim Trinken fischmundartig nach außen gestülpt sein. Wenn dein Baby gut angelegt ist werden deine Brustwarzen nicht wund. Also ist die beste Prophylaxe eine gute Stilltechnik. Zu häufiges oder zu langes Stillen sind also kein Grund für wunde Brustwarzen. Deswegen empfiehlt es sich das Neugeborene gerade auch am Anfang immer nach Bedarf zu stillen. Wenn du während des Stillens merkst, dass dein Baby die Brustwarze nicht richtig im Mund hat, solltest du neu anlegen. Gehe hierfür vorsichtig mit dem kleinen Finger in den Mundwinkel deines Babys, um das Vakuum zu lösen. So kannst du deine Brustwarze schmerzfrei aus dem Mund des Babys ziehen und erneut anlegen.   Wunde Brustwarzen durch ein verkürztes Zungenbändchen Ein weitere Ursache von wunden Brustwarzen kann ein verkürztes Zungen- oder Lippenbändchen sein. Es kann sein, dass dein  dein Baby dadurch die nötige Melkbewegung mit der Zunge nicht richtig ausführen kann und die Brustwarze dadurch gereizt wird. Solltest du den Verdacht haben, kläre dies am besten mit deiner Hebamme, einem Kinderarzt oder einer Ärztin ab.   Wunde Brustwarzen bei vollen Brüsten Auch eine zu pralle oder harte Brust kann zu schmerzenden Brustwarzen führen. Der initiale Milcheinschuss am Anfang kann dazu führen, dass deine Brüste hart und prall werden und deswegen dein Kind Schwierigkeiten bekommt, genug Brustgewebe in den Mund zu nehmen. Dies reguliert sich nach ein paar Tagen von alleine, wenn der Körper weiß wieviel Milch produziert werden muss bzw wieviel für das Baby benötigt wird (Angebot/Nachfrage ;)). Abpumpen würde ich weder bei Milchstau noch bei verstärktem Milcheinschuss empfehlen. Das kann den Körper „verwirren“ und signalisieren hier wird mehr Milch gebraucht. Besser ist hier mit der Hand die Milch auszustreichen. Um einem Milchstau, der zu kleinen verhärteten Stellen in der Brust führen kann, vorzubeugen, kannst du außerdem zwischen unterschiedlichen Stillpositionen wechseln, dazu habe ich dir hier einen ausführlichen Artikel geschrieben. Wenn du unsicher bist, lass dich von deiner Hebamme oder Stillberaterin beraten.   Wie kann ich wunden Brustwarzen vorbeugen? Das Beste für deine Brustwarzen ist, wenn du einen guten Milchfluss und eine gute Stilltechnik hast. Der Milchfluss wird durch das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin beeinflusst. Um den Milchspendereflex deines Körpers zu fördern und mehr Oxytocin zu produzieren, hilft es, wenn du entspannt bist. Wenn du während des Stillens bequem sitzt oder liegst und dich wohlfühlst. Hautkontakt und viel Kuscheln hilft ebenfalls, um die Milchproduktion anzukurbeln. Wenn es dir gut tut, kannst du vor dem Stillen einen warm angefeuchteten Waschlappen auf deine Brust legen, auch das fördert den Milchfluss. Ein Neugeborenes wird oft zum Mittelpunkt. Als junge Mama lenkt man schnell seinen ganzen Fokus auf das frischgeborene kleine Wunder. Als Hebamme beobachte ich dies immer wieder und rate dir von Herzen: Damit es deinem Baby gut geht, muss es dir gutgehen. Achte auf deine Bedürfnisse. Was brauchst du? Stress hemmt die Bildung von Oxytocin. Je entspannter du bist, je besser es dir geht, desto besser klappt das Stillen und desto üppiger ist dein Milchfluss. Was hilft bei wunden Brustwarzen? Unsere Brustwarzen sind plötzlich gefordert, wie nie zuvor. Es ist also völlig normal, wenn sich deine Brustwarzen in den ersten Tagen nach der Geburt erstmal an die Beanspruchung, an das Saugen und Anlegen gewöhnen müssen. Um sie zu pflegen, trocknest du sie nach dem Stillen am besten nicht ab, sondern lässt deine Muttermilch, mit ihren wundervoll pflegenden Eigenschaften, einziehen. Lass Luft an deine Brustwarzen kommen und achte insgesamt auf eine gute Hygiene: Stilleinlagen solltest du nicht zu lange verwenden, deinen Still-BH regelmäßig wechseln und deine Hände vor jedem Stillen waschen. Muttermilch pflegt die Brustwarzen Nicht abtrocknen, sondern Luft ranlassen Gute Hygiene: Stilleinlagen und -BHs regelmäßig wechseln, Hände waschen Feuchte Wundheilung Manche Frauen möchten ihre Brustwarzen gerne eincremen. Hier rate ich dir sanfte und natürliche Produkte zu verwenden, die explizit für Brustwarzen zugelassen und extra dafür gemacht sind, da das Baby mit deinen Brustwarzen beim Stillen in Berührung kommt. Die meisten Brustwarzensalben sind deshalb aus reinem Lanolin, um nicht vor dem Stillen wieder abgewaschen werden zu müssen. Dies unterstützt die Wundheilung und pflegt beanspruchte Haut. Wenn Du das baybies Körperliebe Öl für eine Brustmassage verwenden willst, solltest Du die Brustwarze in jedem Falle aussparen. Es gibt außerdem feucht kühlenden Kompressen, die du auf deine Brustwarzen legen kannst und die den Heilungsprozess fördern. Bewährt hat sich auch Quark – er hilft bei einem verstärkten Milcheinschuss, Milchstau, Brustentzündung, warme volle Brust etc. aber nicht bei wunden Brustwarzen. Bei Quarkwickeln an der Brust sollte die Brustwarze immer ausgespart werden. Den kalten Quark kannst du auf deine Brust streichen und etwa 30 Minuten einwirken lassen, anschließend abspülen und deine Haut an der Luft trocknen lassen. Brustwarzensalbe mit Lanolin Kühlende Kompressen Speisequark (nur auf die Brust, nicht auf die wunden Brustwarzen)   Trockene Wundheilung Wem eher eine trockene Wundheilung hilft, der kann es mit Silberhütchen probieren. Diese wirken antibakteriell und sind kühlend. Du kannst diese nach Verwendung auswaschen und immer wieder benutzen. Auch das Auflegen von Heilwolle kann helfen. Rotlicht oder Laserbestrahlung ist ein weiteres tolles Mittel gegen wunde Brustwarzen. Selbstgemachte „Still- oder Brustdonuts“ (die Anleitung findest du Online) schützen vor Reibung und können gerade bei wunden Brustwarzen sehr angenehmen sein. Kühlende Silberhütchen Heilwolle Rotlicht und Laser Brustdonuts   Anhaltend wunde Brustwarzen und Schmerzen beim Stillen Wenn alles nichts hilft, du starke Schmerzen beim Stillen hast oder Verletzungen an deinen Brustwarzen sichtbar sind, solltest du zu einem Arzt oder einer Ärztin gehen. Hin und wieder können Pilzerkrankungen oder ein Vasospasmus der Brustwarze auftreten und die Ursache für Schmerzen und wunde Brustwarzen sein. In diesen Fällen solltest du dir professionelle Hilfe holen. Stillen – ohne Schmerzen Stillen ist nicht immer einfach. Stillen ist etwas völlig Neues für dich und dein Baby. Gib dir und euch Zeit. Wenn deine Brustwarzen am Anfang der Stillzeit schmerzen, achte ganz bewusst auf deine Bedürfnisse. Nimm dir viel Zeit beim Stillen und beim Anlegen, gestalte euch eine Wohlfühl-Atmosphäre, in der du dich entspannen kannst. Schmerzen beim Stillen müssen und sollten nicht sein. Probier' aus, welche Mittel und Tipps dir helfen und welche Stillpositionen für dich am angenehmsten sind. Gib nicht auf, übe das Anlegen und lass dir gesagt sein: Die allermeisten Frauen haben zu Beginn Schwierigkeit und Probleme beim Stillen. Mit ein wenig Übung und den richtigen Handgriffen wird dieses Stillproblem aber allermeistens schnell gelöst und Stillen wird zu einem schönen Erlebnis für dich und dein Baby. Ich wünsche dir alles Gute und eine fantastische Stillzeit!   Alles Liebe, und bis zum nächsten Mal, eure baybies-Hebamme Ana
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Stillpositionen – Was ist die richtige Haltung

Welche unterschiedlichen Stillpositionen gibt es? Wie kannst du einem Milchstau vorbeugen oder diesen durch unterschiedliche Stillpositionen lösen? Erfahre mehr über die bekanntesten Stillpositionen.
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Stillen – Tipps für die Anfangszeit von Mutter und Kind

Stillen – Tipps für die Anfangszeit von Mutter und Kind Eine Schwangerschaft ist voller Wunder. Und so geht es nach der Geburt weiter. Mit der Muttermilch produziert dein Körper die optimale Nahrung für dein Baby – vollgepackt mit wichtigen Nährstoffen und Vitaminen. Die Entscheidung, ob du Stillen möchtest oder zu Neugeborenen-Anfangsmilch greifst, liegt bei dir. Es gibt kein besser oder schlechter, richtig ist, was sich (für Dich) richtig anfühlt. Niemand von uns Erwachsenen erinnert sich daran gestillt oder mit dem Fläschchen versorgt worden zu sein. Das, was bleibt, ist ein tiefes Gefühl. Ein Gefühl von Urvertrauen und Liebe, das uns unsere Eltern geschenkt haben. Und das, ja, das können wir durch Stillen und Fläschchen füttern auch an unsere Kinder weitergeben. Stillen oder nicht stillen? Wir leben im 21. Jahrhundert, das bedeutet: wir Frauen haben die Wahl. Du hast die Wahl und kannst dich frei entscheiden, ob du dein Baby stillen möchtest oder nicht. Stillen ist eine wunderbare Möglichkeit für eine enge Mutter und Kind Bindung. Aber nicht die Einzige. In dem du Fläschchen-Nahrung fütterst, kannst du deinem Baby ebenfalls Liebe und Nähe schenken und eine enge Beziehung aufbauen. Stillen ist ein natürlicher Prozess. Gleichzeitig neu, aufregend und manchmal herausfordernd. Da kommt tatsächlich Milch aus unseren Brüsten? Wie kann mein Baby optimal trinken? Und bekommt es ausreichend Milch? Fragen, die mir als Hebamme immer wieder gestellt werden. Die Antworten habe ich dir in diesem Artikel für den baybies Blog zusammengefasst. Wie funktioniert Stillen? Das erste Mal das Baby an die Brust anlegen, eine Stillroutine entwickeln, ist nicht einfach und braucht Zeit. Studien belegen, dass es gut ist, das Baby direkt in den ersten Stunden nach der Geburt an die Brust zu legen, um die Milchproduktion anzuregen. Der Rest passiert meistens fast von alleine – dein Baby weiß, dass es saugen muss und dein Körper produziert Milch angepasst an die Bedürfnisse deines Kindes. Das richtige Anlegen Das Wichtigste beim Stillen ist das korrekte an die Brust anlegen. Hiermit kannst du wunden Brustwarzen vorbeugen. Lass dir von deiner Hebamme zeigen, wie du dein Baby halten kannst und worauf du achten solltest. Es ist wichtig, dass dein Baby den Mund weit öffnet, die gesamte Brustwarze und den Warzenvorhof in den Mund nimmt. Es gibt unterschiedliche Stillpositionen. Mit der Zeit wirst du herausfinden, welche für dich und dein Baby am besten passt. In welcher Haltung du dich entspannen und dein Neugeborenes ruhig trinken kann. Mutter und Kind im Wochenbett Die erste Zeit nach der Geburt ist eine ganz besondere. Du findest auf dem baybies-Blog einen ausführlichen Artikel über die Zeit des Wochenbetts, ich möchte es an dieser Stelle aber auch noch einmal betonen: Die ersten Wochen nach der Geburt sind heilig ( - kein anderes Wort erscheint mir hier passender). Nimm dir diese Zeit, um in Ruhe in der Rolle als Mama anzukommen. All die Wunder zu verarbeiten und mitzubekommen. Das Wochenbett ist zum Ausruhen da. Zum Kuscheln, für eure Mutter Kind Bindung und zum Reinkommen in eure Still- und Trinkroutinen. Damit du dich auf dich und dein Baby konzentrieren kannst, überlege dir im Vorhinein, ob du dir Hilfe organisieren möchtest. Wer aus deiner Familie kann dir Aufgaben abnehmen und dich unterstützen? Scheue nicht davor zurück eine Haushaltshilfe zu engagieren oder Freunde um Hilfe zu bitten. Ist Stillen schmerzhaft? Manche Frauen legen ihr Neugeborenes an und stillen los, als hätten sie nie etwas anderes gemacht. Andere Mütter brauchen eine Weile bis alles klappt. Bis sich Brüste und Brustwarzen an die neuen Anforderungen gewöhnt haben. Ob Stillen bei dir zu Beginn schmerzhaft sein wird, kann ich dir nicht sagen. Du kannst deine Brustwarzen während der Schwangerschaft allerdings vorbereiten: Streiche regelmäßig mit einem leicht kratzigen Handtuch über deine Brustwarzen, das härtet ab. Verwende keine Duschlotion an deinen Brüsten und lasse die natürliche Fettschicht, die sich bildet, bestehen. Solltest du anhaltende Schmerzen beim Stillen haben, sprich mit deiner Hebamme oder dem Kinderarzt. Manchmal können Schmerzen entstehen, wenn dein Baby nicht gut anliegt und du dich verkrampfst. Wie lange sollte man stillen? Wie lange du dein Baby stillen möchtest, liegt an dir, deinem Milchfluss und deiner Alltagsgestaltung. Manche Mütter stillen drei Wochen, andere zwei Jahre oder länger. Die WHO empfiehlt Babys in den ersten sechs Monaten ausschließlich zu stillen. Anschließend mit Beikost zu starten und das Kind bis zu einem Alter von zwei Jahren oder länger parallel weiter zu stillen. Jedes Kind ist unterschiedlich. Manche gestillten Kinder verlangen nach den ersten Lebensmonaten nach mehr Nahrung als "nur" Muttermilch. Andere wollen auch mit über einem Jahr vor dem Schlafen noch an der Brust trinken. Die meisten Mütter spüren, was ihr Kind braucht und wann die richtige Zeit zum Abstillen gekommen ist. Verlass dich auf deine Intuition – ein falsch gibt es nicht. Woraus besteht Muttermilch? Muttermilch besteht zu ca. 90% aus Wasser. Der größte Teil der Muttermilch setzt sich aus Nährstoffen, wie Proteinen, Fetten und Kohlenhydraten in Form von Laktose zusammen. Daneben enthält sie Natrium, Kalium, Chlorid, Magnesium, Calcium, Phosphate, Sulfate, Citrate, Eisen, Zink, Fluor, Vitamine und lebendige Zellen. Dazu kommen Enzyme, Hormone und Wachstumsfaktoren. Was mich immer wieder fasziniert ist, dass sich die Zusammensetzung der Muttermilch ändert. Sie passt sich an die Bedürfnisse deines Säuglings an. Unmittelbar nach der Geburt braucht dein Baby andere Nährstoffe, als mit einem Jahr. Die Milch der ersten Tage nennt sich Kolostrum und ist eine spezielle Neugeborenenmilch. Sie wappnet dein Baby für die neue Welt voller unbekannter Keime. Sie unterstützt die gesunde Darmflora, hilft das Mekonium auszuscheiden und den Blutzucker deines Babys zu stabilisieren. Wenn dein Kind krank ist, passt dein Körper die Zusammensetzung der Muttermilch an und versorgt es mit extra Abwehrstoffen. Einfach großartig, oder? Bekommt mein Baby genügend Milch? Keine Sorge, die Antwort ist Ja. Der Magen deines Neugeborenen ist winzig klein, so klein wie eine Kirsche (5-7ml). Am dritten Tag hat er ca. die Größe einer Walnuss (22-27ml). Das bedeutet, dass dein Baby in den ersten Tagen und Wochen nur kleine Mengen benötigt, um satt zu sein. Mit wachsender Größe, nimmt dann auch der Hunger der Säuglinge zu – dementsprechend wird es mehr und auch öfter trinken. Muttermilch ist so ausgestattet, dass sie dein Baby ausreichend mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Wie häufig muss mein Baby gestillt werden? Mein Rat für stillende Mütter: Achte auf die Hungerzeichen deines Babys. Lege es lieber zu früh, als zu spät an die Brust. Ich empfehle nicht nach Uhr, sondern nach Bedarf des Kindes zu stillen. Hungerzeichen von Neugeborenen sind: Lecken an den Lippen, Saugbewegungen, Herausstrecken der Zunge, Hand in den Mund nehmen. Wenn dein Kind weint, ist das meist ein spätes Hungerzeichen. Dann ist der Hunger schon so groß, dass das Andocken und ruhige Trinken an der Brust schwieriger wird. Gerade am Anfang wollen Babys sehr häufig an der Brust saugen – das ist normal. Hast du ein gesundes Neugeborenes, das gut zunimmt und regelmäßig ausscheidet, musst du nicht nach Plan stillen. Passe euren Stillrhythmus an dein Kind und dich an. Bei Frühgeborenen, Babys mit Gelbsucht, Blutzuckerproblemen und mit anderen medizinischen Problemen, kann ein planmäßiges Stillen wichtig sein. Hierüber klärt dich deine Hebamme, die Stillberaterin oder eine Kinderärztin auf. Milch abpumpen Handpumpe oder elektrisch – das Abpumpen von Milch kann stillenden Müttern das Leben erleichtern. Abgepumpte Milch kann der Papa füttern und schenkt dir einen Moment Flexibilität und Freiraum. Wenn dein Säugling mal länger schläft oder eine geringere Milchmenge trinkt, kannst du außerdem einem Milchstau entgegenwirken. Stelle abgepumpte Milch am besten kalt und erwärme sie, bevor du sie deinem Säugling gibst. Du, dein Säugling und die Stillzeit Dein Baby und du, ihr seid ein großartiges Team. Ganz automatisch. Dein Körper weiß, was dein Baby braucht. Deine Intuition sagt dir, was richtig ist. Und trotzdem: Beim ersten Kind bist du Neuling. Fragen, Unsicherheiten und Überforderung gehören dazu. Sei geduldig mit dir, deinem Partner und eurem Kind. Sprich mit deiner Hebamme oder stell einer Stillberaterin alle Fragen, die du hast. Stillen bietet viele Vorteile, ist aber nicht für jede Mutter das richtige. Ob an der Brust oder mit der Flasche, die Stillzeit ist eure Zeit. Die Zeit von Mini und dir. Eine Zeit, die Urvertrauen schenkt und die Grundlage für die Entwicklung deines Kindes ist. Ich freue mich, wenn ich dir Tipps und Antworten zum Thema Stillen in den ersten Lebensmonaten geben konnte! Ich wünsche dir und euch alles Gute und Liebe – bis zum nächsten Mal, deine baybies-Hebamme Ana
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Wochenbett Vorbereitung

Tipps: Wochenbett vorbereiten Bei einer Geburt kommt nicht nur ein neuer Mensch auf die Welt, sondern gleich mehrere, da sich auch für die frisch gebackenen Eltern viel verändert. Ein Baby macht aus dir plötzlich einen Elternteil, mit der Geburt bist du nicht mehr "nur" Frau, sondern auch Mutter. Ob es dein erstes ist oder du bereits mehrere Kinder hast - ein Baby bedeutet eine neue Lebensphase. Und der Schritt in eine neue Lebensphase braucht Zeit. Zeit, damit wir uns einfinden und uns an die neue Situation gewöhnen können. Eine Zeit, die so wichtig ist, so dass Sie einen eigenen Namen bekommen hat: Das Wochenbett. Das Wochenbett startet nach der Geburt und ist sozusagen eine Flitterwochen-Zeit mit deinem Baby. In diesen Wochen könnt ihr euch kennenlernen, Euch als Familie zusammen finden, Euch ausruhen und einander nah sein.   Das Wochenbett - wofür ist es gut? Das Wochenbett ist dafür da, dass du dich erholen kannst. Von der Schwangerschaft, von der Geburt und allen Herausforderungen, die diese aufregende Zeit mit sich bringt. Es ist die erste Zeit, die du mit deinem Baby verbringst, in der ihr euch kennenlernt und in der euer 'Bonding' stattfindet. Hebammen empfehlen für das Wochenbett eine Zeit von sechs Wochen bis acht Wochen. Natürlich musst du in dieser Zeit nicht durchgängig im Bett liegen, aber schalte einen Gang runter. Lass deine neue Lebensphase entspannt beginnen. Achte darauf, was dir gut tut, was dir zu viel ist und gönne dir und deinem Baby Ruhe. Zusammengefasst ist das Wochenbett eine Zeit für Heilung und Erholung. Körperlich und psychisch. Die Rückbildung startet in deinem Körper, die Hormone stellen sich um und der Wochenfluss ist häufig besonders in den ersten Tagen stark. Je ruhiger du die erste Zeit angehst, desto mehr Kraft hat dein Körper sich zu erholen.   Wochenbett Tipps – die Vorbereitung  Damit dein Wochenbett entspannt und gemütlich wird, kannst du in den Wochen vor der Geburt Vorbereitungen treffen. Wir von baybies haben hier eine Liste für dich, mit Erledigungen, die du schon vor der Geburt abhaken kannst.   Wochenbett Einkäufe: Hygieneartikel  (Waschbare) Binden oder Menstruations-Unterwäsche: Nach der Geburt startet der Wochenfluss. Da du keine Tampons oder Menstruationstassen verwenden solltest, besorge dir vorher ausreichend Damenbinden, Vlieswindeln und Menstruationsartikel. (Waschbare) Stilleinlagen: Bei Müttern, die stillen, fließt die Milch auch gerne dann, wenn das Baby gerade nicht trinkt. Besorge dir wiederverwendbare Stilleinlagen, damit Shirt und Bett milchfrei bleiben. Brustwarzensalbe: Deine Brustwarzen werden so gefordert sein, wie selten zuvor. Um sie zu pflegen, empfehlen wir dir eine Brustwarzensalbe anzuschaffen. Spucktücher: Eigentlich gehören Spucktücher eher in die Baby Erstausstattung. Wir führen sie hier trotzdem noch mal auf, da man einfach nicht genug haben kann. baybies Körperöl: Dein Körper wird während der starken Dehnung der Schwangerschaft beansprucht. Um Dehnungsstreifen und deine Haut zu pflegen, haben wir für werdende Mamis unser baybies Körperliebe Öl entwickelt. Es spendet Feuchtigkeit und beruhigt Hautreizungen und ist auch insbesondere für die Rückbildung zu empfehlen.   Kleidung & Zubehör für ein gemütliches Wochenbett Still BHs: Damit dein Stillstart unkompliziert ist, solltest du dir mindestens drei gut sitzende Still BHs oder Still Tops zulegen. Bequeme Kleidung: Wochenbett heißt Kuschelzeit. Stelle sicher, dass du bequeme und stilltaugliche Kleidung hast. Hierfür eignen sich weit ausgeschnittene Oberteile, Leggings, gemütliche Pullover und vielleicht auch noch das ein oder andere Umstandsmodeteil. Am besten alles aus Materialien, die gut waschbar sind. Stillkissen: Ein Stillkissen ist eine geniale Erfindung. Es entlastet dich während des Stillens, es ist bequem für dein Baby und vielfältig einsetzbar.   Lebensmittel fürs Wochenbett  Wer stillt, muss ausreichend essen. Damit du und dein Partner nicht während des Wochenbetts kochen müsst, könnt ihr in der Schwangerschaft vorkochen. Vorkochen und einfrieren und tadaa schon habt ihr in eurem Gefrierschrank einen wundervollen Bestand an gesunden und umweltfreundlichen Essenslieferungen.   Organisation & Bürokratie vor dem Wochenbett  Haushalt und Einkäufe: Auch wenn du Vieles vorbereiten kannst, manche Dinge müssen trotzdem während des Wochenbetts erledigt werden. Überlege dir, wie du Aufgaben verteilen kannst. Wer kann, wie und wann, welche Arbeiten übernehmen? Wer kann sich um den Haushalt kümmern und Wäsche waschen? Wer übernimmt Einkäufe? Wer kümmert sich möglicherweise um die Betreuung von älteren Geschwisterkindern? Trau dich Hilfe von deinem Umfeld anzunehmen. Erkundige dich bei deiner Krankenkasse, ob dir eine Haushaltshilfe zusteht. Papierkram: Anträge für Kindergeld und Elterngeld kannst du weitestgehend schon während der Schwangerschaft ausfüllen. Bereite alle Unterlagen vor, so dass du nach der Geburt nur noch Namen und Geburtstdatum eintragen musst. Kinderarzt: Am besten suchst du dir bereits vor der Geburt eine Kinderarztpraxis raus. Das macht es einfacher, wenn die ersten Babyuntersuchungen anstehen. Rückbildung: Mit der Rückbildung beginnt man zwar nicht direkt nach der Geburt - aber mit Baby an deiner Seite rast die Zeit. Informiere dich, wo du einen Rückbildungskurs machen kannst, wann neue Kurse starten und buche dir ggf. schon einen Platz.   Weitere Wochenbett Tipps  Übung mit Babybedarf: Kinderwagen, Autositz und Tragetuch – es sieht immer wunderbar leicht aus. So einfach ist die Handhabung mit diesem neuen Equipment dann aber doch nicht und es braucht Übung. Schaue dir vor der Geburt an, wie du den Babysitz in deinem Auto befestigst, wie der Kinderwagen funktioniert und wie du das Tragetuch binden kannst. Unterhaltung: Auch wenn es das Schönste ist mit deinem kleinen Mini zu kuscheln, tut etwas Unterhaltung im Wochenbett gut. Lege dir Bücher zu, Hörgeschichten oder einen Lieblingsfilm zurecht. Lieblings-Trinkglas: Neben Kuscheln und relaxen gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt im Wochenbett: genügend trinken! Und das geht am besten aus einem schönen großen Glas oder einer Lieblingsflasche. Lege dir einen Trinkbehälter zu, so dass du im Wochenbett eine Übersicht hast, wie viel du trinkst.   Hebamme – die beste Freundin im Wochenbett  Eine Hebamme ist, wie eine beste Freundin in der ersten Zeit nach der Geburt. Sie ist Ansprechpartnerin, schaut nach der körperlichen Entwicklung deines Neugeborenen und nach deinem Wohlbefinden. Sie hilft dir mögliche Geburtswunden zu versorgen und eventuelle Stillprobleme zu lösen. Kümmere dich am besten rechtzeitig um eine Hebamme, die zum Zeitpunkt deines errechneten Termins freie Kapazitäten hat.   Dein Wochenbett – deine Regeln  Es gibt keine allgemein gültigen Regeln, wie das perfekte Wochenbett aussieht. Gestalte diese Zeit so, wie sie dir gut tut. Kuscheln, Körperkontakt, Schlafen – schenke dir und deinem Baby diese wertvollen Momente. Schenke dir so viel Ruhe und Rückzug, wie du brauchst. In den Wochen nach der Geburt möchten Familie und Freunde dein Baby kennenlernen. Plane Besuche in deinem Tempo. Wenn du in den ersten Wochen nur für Euch sein möchtest, ist das genauso in Ordnung, wie wenn du direkt deine ganze Familie um dich haben möchtest. Es ist dein Wochenbett – und deine Regeln.   Die ersten Tage als Eltern  Ja, mit einer Geburt werdet ihr zu Eltern. Mit der Geburt tritt nicht nur ein neuer Mensch in euer Leben, sondern auch eine neue lebenslange Liebe. Wir wünschen Euch eine wundervolle Anfangszeit, Kuschelstunden voller Zufriedenheit und Wochen, an die ihr euch gerne zurück erinnert. Jedes Wochenbett ist einzigartig. Hört auf eure Bedürfnisse, erledigt möglichst viel im Vorfeld und genießt die magische Zeit. Wir wünschen Euch und eurem kleinen Wunder von Herzen alles Gute, euer baybies Team
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Neugeborenenpflege

Säuglingspflege und Babypflege-Produkte Dein Neugeborenes stellt dich vor viele Zum-ersten-Mal-Momente. Schwangerschaft, Geburt, Wickeln, Kümmern. Das erste Mal dein Baby in den Armen halten. Das erste Mal etwas zu machen, bedeutet, dass wir noch keine Erfahrung haben. Nicht wissen, wie es genau geht, wie es richtig ist. Die meisten Eltern bekommen haufenweise Tipps und Ratschläge. Und das ist toll und kann helfen. Aber weißt du was? Für das Elementarste brauchst du keinen Tipp und keine Anleitung. Das Wichtigste für dein Baby bist du mit deinem elterlichen Instinkt. Vielleicht handhabst du Manches anders, als deine Ratgeber. Möglicherweise tun dir und deinem Kind ganz eigene Routinen und Rituale gut. Genau darum geht es, hör dir gerne Tipps an. Aber am Ende entscheidest du, was das Richtige für dich und für euch ist. Wir haben uns mit unserer wundervollen Hebamme Ana unterhalten. Ana ist Expertin für Neugeborene und hat uns verraten, auf was es bei Baby- beziehungsweise Neugeborenenpflege ankommt. Wir haben dir alle Tipps aus dem Gespräch mit Ana in diesem Artikel zusammengefasst – und freuen uns, wenn wir dir damit Inspiration und Orientierung mit auf den Weg geben dürfen.   Hautauffälligkeiten bei Neugeborenen  Als Neugeborene bezeichnet man Babys die ersten 28 Tage nach ihrer Geburt. In dieser Phase muss sich die Haut, nach langer Zeit im Fruchtwasser, erst an die neue – deutlich luftigere – Umgebung außerhalb des Bauches gewöhnen. Jedes Baby ist anders und auch jede Haut bringt andere Merkmale mit. Manche Neugeborenen zeigen Hautaufälligkeiten, beispielsweise besonders fettige oder sehr trockene Haut. Wir verraten dir, wie du damit umgehen und die zarte Babyhaut pflegen kannst.   Käseschmiere bei Babys  Einige Babys kommen mit einem gelblichem Fettfilm auf der Haut zur Welt. Diese sogenannte Käseschmiere haben meist Kinder, die am oder nah an ihrem Geburtstermin zur Welt kommen. Käseschmiere schützt die zarte Babyhaut vor dem Fruchtwasser, sie dient als Wärmeschutz und erleichtert das Passieren durch den Geburtskanal. Käseschmiere ist ein natürlicher Fettschutzmantel für Babys, der mit der Zeit von selbst in die Haut einzieht. Am Oberkörper ist er meist nach ein bis zwei Tagen weg, am Köpfchen bleibt er etwas länger. Man muss die Käseschmiere nicht entfernen, sie zieht wie eine Creme in die Haut ein. Entfernen braucht ihr die Käseschmiere nur, wenn sich diese in Hautfalten absetzt. Wenn die Käseschmiere nicht nach 1-2 Tagen in den Nackenfalten, an der Leiste oder den Schamlippen eingezogen ist, bitte vorsichtig entfernen. Hier sollte sich kein Dreck oder Bakterien sammeln. Spätestens, wenn ihr hier riechende Ablagerungen bemerkt, solltet ihr diese Bereiche mit lauwarmen Wasser und Babyöl abwischen.   Trockene und rissige Babyhaut  Trockene Haut haben häufig Neugeborene, die einige Tage nach dem errechneten Termin geboren werden. Dann ist die Käseschmiere bereits eingezogen und die Haut durch das Fruchtwasser etwas ausgetrocknet. In diesen Fällen ist es wichtig die Babyhaut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Hierfür haben wir von baybies unser Babyöl entwickelt. Das sowohl pflegend, als auch beruhigend und wundheilungsfördernd wirkt. Hin und wieder kann Babyhaut an empfindlichen Stellen so trocken sein, dass sie sich schuppt. Stellen, wie Hände und Füße, die sich viel bewegen, können sogar blutige Stellen bekommen. Auch hier hilft das sanfte Babyöl, mit dem du betroffene Stellen versorgen kannst. Von Baby-Handschuhen rät unsere Hebamme Ana ab, denn Babys ertasten gerne. Sie nehmen am Anfang den wesentlichen Teil ihrer Umgebung über ihre Händchen wahr – da schränken Handschuhe ein.   Neugeborenen Akne  Neugeborene und Säuglinge können Akne entwickeln. Diese tritt in der Regel durch den Hormonwegfall in den ersten drei Monaten nach der Geburt auf, ist aber nicht schlimm. Meist geht die Akne von alleine weg. Unterstützen könnt ihr dies, in dem ihr das Gesicht mit einem Lappen und lauwarmen Wasser sanft reinigt und vorsichtig abtrocknet. Bitte die Pickel auf keinen Fall ausdrücken, da sich dadurch Bakterien ausbreiten könnten.   Babys reinigen und wickeln  Waschen, Wickeln, Saubermachen. Babys lieben es volle Aufmerksamkeit und Liebkosungen zu bekommen. Du brauchst dein Neugeborenes nicht jeden Tag zu baden, ein bis zwei Mal pro Woche reichen aus. An den anderen Tagen genügt "Katzenwäsche". Das Waschen und Saubermachen kannst du zu einem besonderen Moment und Ritual machen, beispielweise vor dem Schlafgehen. So habt ihr eine Routine, es bringt Ruhe in den Alltag und dein Baby bekommt das Gefühl für einen Tagesrhytmus.   Babys reinigen  An Tagen, an denen du dein Baby nicht badest, kannst du es mit einem Waschlappen sanft reinigen. Dieses Ritual kannst du nicht nur nutzen, um dein Baby einmal genau anzuschauen und nackig strampeln zu lassen, sondern auch als bewusste Zeit für euch beide. Eincremen, eine sanfte Massage und Rumalbern – dein Mini wird diese Zeit genießen.   Was braucht man für das Reinigen und Waschen am Wickeltisch?  Sobald dein Baby auf dem Wickeltisch liegt, solltest du nicht mehr weggehen. Lege dir vorab alles in Reichweite: Stelle dir eine Schüssel mit lauwarmen Wasser, Waschlappen, Babyöl, ein Handtuch, frische Anziehsachen und optimalerweise eine Wärmelampe bereit. Neugeborene können schnell auskühlen, achte darauf, dass es ein warmer und gemütlicher Ort ist. Eine Wärmelampe ist praktisch, da sie direkt Wärme ausstrahlt und man nicht warten muss, bis ein ganzer Raum erwärmt ist. Wichtig ist allerdings, dass sie auf der richtigen Höhe und fest angebracht ist. Viele Eltern haben den Wickeltisch im Elternschlafzimmer platziert. Unsere Hebamme Ana empfiehlt den Wickelplatz - wenn möglich – im Badezimmer einzurichten. Das Bad kann man im Winter schneller aufwärmen. Außerdem sind Waschbecken und Badutensilien näher.   Babys Waschen – Säuglingspflege von Kopf bis Fuß  Reinige dein Baby mit einem lauwarm-feuchten Waschlappen von oben nach unten. Beginne im Gesicht: die Äuglein vorsichtig von außen nach innen abwischen, über Mund, Nase, hinter den Ohren und über das ganze Gesicht waschen. Weiter am Hals, Oberkörper, Armen und Beinen entlang bis zu den Füßchen.   „Faltenpflege“ bei Babys  Besonders wichtig ist das Reinigen der Hautfalten. Hier lagern sich gerne Reste, Dreck, Käseschmiere oder angetrocknete Muttermilch ab. Wasser reicht oft nicht aus, um die Falten wirklich sauber zu bekommen. Am besten mischst du ein paar Tropfen Öl mit lauwarmen Wasser und säuberst hiermit die Falten deines Babys. Bei Spuckbabys kannst du dies gerne mehrfach am Tag machen.   Kurzer Einschub – Warum unser baybies Babyöl ein Allrounder ist  Wir haben es mehrfach erwähnt, deswegen möchten wir an dieser Stelle einmal kurz genauer darauf eingehen. Auf unser baybies Babyöl - denn wir sind echt stolz darauf. „Wir wollen mit unseren Produkten mehr als nur pflegen“ haben wir uns zum Ziel gesetzt und mit unserem baybies Babyöl ein Produkt für dein Babyentwickelt, das ein Allrounder für Babypflege ist. Unser baybies Babyöl kannst du zur Reinigung, Hautpflege, zum Baden und Saubermachen für dein Baby nutzen. Es beinhaltet Zaubernuss (Hamamelis) und ist nicht nur pflegend für sanftes Reinigen, sondern auch beruhigend und wundheilungsfördernd für gereizte Haut. Du kannst es also auch bei trockener und geröteter Haut verwenden.   Pflegeprodukte für's Wickeln Kommen wir zum Wickeln: Besonders wichtig ist ein gutes Babyöl – das betont auch Ana nochmal. Da die meisten Babys hin und wieder wund werden, empfiehlt unsere Hebamme außerdem eine Wundschutzcreme griffbereit zu haben. Hier verlinken wir dir die baybies Wundschutzcreme. Unsere Wundschutzcreme besteht aus Zink, Zaubernuss, Ringelblume und Kamille – Inhaltsstoffe, die die Wundheilung unterstützen und die gereizte Haut beruhigen. Achte bei allen Babyprodukten unbedingt auf die Inhaltsstoffe und ein Naturkosmetik Siegel, wie beispielsweise NATRUE. Das Siegel gibt dir Sicherheit, dass es sich tatsächlich um geprüfte Naturkosmetik handelt. Windelsoor: Sollte dein Baby wund sein und sich über mehrere Tage keine Verbesserung zeigen, frag unbedingt eine Hebamme oder Kinderärztin um Rat. In diesem Falle kann es sich um einen Pilz handeln, der sich oftmals auch an der Zunge von Säuglingen zeigt.   Wie wickelt man ein Baby am besten?  Wickeln ist am Anfang ungewohnt, wird aber schnell zu einem routinierten Ablauf. Du beginnst erst einmal mit dem Popo-Saubermachen. Entferne den Stuhlgang mit einem Papiertuch oder Waschlappen. Feuchttücher können für Neugeborene reizend sein, da sie Konservierungsstoffe und auch allergene Duftstoffe enthalten können, welche die Hautflora beinträchtigen könnten. Zuhause kannst du den Babypo mit einem lauwarmen Wasser-Öl-Gemisch saubermachen. Das reinigt und pflegt gleichzeitig. Für unterwegs kannst du dir entweder Waschlappen und lauwarmes Wasser mit Öl in einer Thermoskanne mitnehmen, in einem öffentlichen Bad wickeln oder - falls es nicht anders machbar ist - auf Feuchttücher zurückgreifen. Trockne den Po nach dem Reinigen unbedingt gut ab, bevor er in die frische Windel kommt. Zuhause kannst du dein Baby noch einen Moment unter der Wärmelampe strampeln lassen, unterwegs mit einem Handtuch gut trocken tupfen.   Neugeborene Baden Unsere Hebamme empfiehlt Neugeborene ein bis zwei Mal in der Woche zu baden – und die allermeisten Babys lieben es. Baden ist besonders Abends ein tolles Ritual für den Abschluss des Tages. Auch hier gilt: Bereite alles vor, bevor du und dein Baby den Badespaß beginnen. Bereite den Wickeltisch und die Anziehsachen vor. Sorge für einen warmen Raum, 36° C warmes Wasser, Handtücher, Waschlappen und milde Waschsubstanzen. Von unserem baybies Baby Bad kannst du ein paar wenige Sprizter in das Badewasser geben. Es ist rückfettend und versorgt sensible Babyhaut mit Feuchtigkeit. Außerdem enthält es Kamillenextrakt, das beruhigend wirkt und dadurch beim Einschlafen helfen kann. Damit sich dein Baby entspannen kann, bade es in einem ruhigen Moment und nicht in Eile. Und noch ein Tipp unserer Hebamme: Das Baby sollte satt sein. Ansonsten gibt es wahrscheinlich nach kurzer Zeit Hunger-Schreie. Die optimale Badedauer für dein Baby sind in etwas fünf bis zehn Minuten. Nicht länger, da das Wasser schnell runterkühlt. Anschließend packst du dein Baby am besten direkt in ein kuscheliges Handtuch, dass du vorher auf einer Heizung angewärmt hast oder unter die Wärmelampe und trocknest es ab. Bei Bedarf kannst du die Babyhaut nun noch mit etwas Babyöl eincremen und dein Baby massieren. Tipp: Viele Eltern sind zu Beginn unsicher, wie sie ihr Baby beim baden halten sollen. Frag' deine Hebamme und lass dir verschiedene Halte-Varianten zeigen. Denke daran, dass Kinder Enge und Geborgenheit mögen, so wie sie es in der Gebärmutter erlebt haben.   Fingernägel schneiden Manche Babys kommen mit langen Fingernägeln zur Welt. Unsere Hebamme Ana rät, diese nicht direkt, sondern erst nach sechs Wochen das erste Mal zu schneiden. Wer Sorge hat, sein Kind dabei zu verletzen, kann das erste Fingernägelschneiden gemeinsam mit der Hebamme machen, warten bis das Baby schläft oder eine abgerundete Baby-Nagelschere verwenden. Babypflege für eine entspannte Anfangszeit Das waren sie – unsere Babypflege-Produkte und Tipps, die dir vielleicht ein paar erste Male erleichtern. Die erste Zeit mit einem Neugeborenen ist etwas ganz Besonderes. Wir wünschen dir, dass du diese Zeit genießen kannst. Dass du viel Zeit für Kuscheln und Kennenlernen hast, über eventuell nicht gemachte Hausarbeit lächelst und dich traust Hilfe anzunehmen. Wir wünschen dir, dass ihr euch Routinen und einen neuen Alltag gestaltet, der zu euch passt. Zu den Bedürfnissen von dir, euch als Eltern und eurem Kind.   Von Herzen alles Liebe, dein baybies Team
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Baby Erstausstattung – deine Checkliste

baybies' Checkliste für eine nachhaltige Baby Erstausstattung. Erfahre mehr über alles, was man in den ersten Monaten nach dem Elternwerden braucht - für Mutter und Baby.
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Wickeltasche Must-haves – Packliste für unterwegs

Die perfekte Vorbereitung zum Reisen und für den Alltag mit einer praktisch gepackten Wickeltasche. Hier geht's zur Baby-Wickeltaschen-Checkliste für frischgebackene Eltern.
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Mikroplastik in Babypflege

Mikroplastik in Babypflege ist ein sehr wichtiges Thema. Bei baybies achten wir bewusst auf Babypflege ohne Mikroplastik. 100% Naturkosmetik. 100% Vegan.

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