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Warum eine Wind- und Wettercreme für Babys so wichtig ist

Warum eine Wind- und Wettercreme für Babys so wichtig ist

Wenn es draußen kalt, windig oder nass wird, merken wir selbst schnell, wie empfindlich unsere Haut reagiert. Für Babys gilt das noch viel mehr: Ihre Haut ist unglaublich zart und braucht in den ersten Lebensmonaten besonderen Schutz. Eine Wind- und Wettercreme kann hier ein kleiner Alltagsheld sein, gerade in der kalten Jahreszeit. Warum das so ist und worauf Eltern achten sollten, erklärt euch eure baybies Hebamme Ana. Die Besonderheiten der Babyhaut Babyhaut ist etwa fünfmal dünner als Erwachsenenhaut. Das bedeutet, dass sie Feuchtigkeit schneller verliert, Temperaturreize stärker wahrnimmt und äußere Einflüsse unmittelbarer spürt. Der natürliche Hydrolipidfilm, also die Schutzschicht aus Fett und Feuchtigkeit, ist noch nicht vollständig ausgereift. Deshalb reagiert die Haut empfindlicher auf Wind, Kälte und Temperaturschwankungen. Auch die Talgdrüsen arbeiten in den ersten Lebensmonaten kaum, weshalb Babys keinen eigenen schützenden Fettfilm bilden können. Die Folge: Die Haut trocknet leichter aus, wird spröde, rissig oder gerötet - besonders an Wangen, Nase, Kinn und kleinen Händchen. Gerade bei Ausflügen nach draußen braucht die Babyhaut Unterstützung, um weich, geschmeidig und gesund zu bleiben. Wie eine Wind- & Wettercreme schützt Eine gute Wind- und Wettercreme legt sich wie ein zarter Schutzmantel auf die Haut. Sie bildet eine atmungsaktive Barriere, die vor Kälte, Wind und Feuchtigkeitsverlust bewahrt, ohne die Haut zu belasten oder zu „zukleistern“. Viele Cremes enthalten hochwertige pflanzliche Öle wie Bio-Sonnenblumen-, Jojoba- oder Aprikosenkernöl, die besonders hautfreundlich sind und die natürliche Balance unterstützen. Ein entscheidender Punkt ist, dass Wind- und Wettercremes kaum oder gar kein Wasser enthalten. Würde Wasser auf kalter Haut verdunsten, könnte es sie zusätzlich auskühlen. Deshalb sind diese Cremes ideal für Spaziergänge im Herbst und Winter aber auch perfekt geeignet für frische Bergluft oder windige Tage am Meer. Sie schützen, ohne zu überpflegen, und helfen der Haut, selbst in Balance zu bleiben. Worauf Eltern beim Kauf achten sollten Eltern sollten beim Blick auf die Inhaltsstoffe darauf achten, dass die Creme reichhaltig ist, ohne sich klebrig anzufühlen und idealerweise nur wenig oder gar kein Wasser enthält. Natürliche Inhaltsstoffe sind besonders sanft zur zarten Babyhaut, am besten in Bio-Qualität. Auf Mineralöle, Silikone und synthetische Duftstoffe sollte verzichtet werden - ebenso auf Alkohol, der die Haut austrocknen könnte. Da Parfüm häufig reizt, sind parfümfreie Formulierungen für Babys immer die bessere Wahl. Kinder mit sehr empfindlicher Haut oder Neurodermitis profitieren davon, neue Produkte zunächst an einer kleinen Hautstelle zu testen. Warum wir die baybies Wind- & Wettercreme lieben Unsere baybies Wind- & Wettercreme wurde mit viel Hebammenwissen entwickelt - sanft, sicher und besonders hautverträglich. Sie ist Ökotest Testsieger (12/24, „sehr gut“) und schützt zuverlässig vor Kälte und Wind, während sie den natürlichen Feuchtigkeitsgehalt der Haut bewahrt. Durch ihre besonders milde Formulierung eignet sie sich hervorragend für sehr sensible Babyhaut. Sie ist zertifizierte Naturkosmetik (NATRUE), kommt ganz ohne Duftstoffe aus, ist vegan, nachhaltig und dermatologisch getestet. Kurz gesagt: Ein kleines Kraftpaket für die kalte Jahreszeit und ein treuer Begleiter in jeder Wickeltasche. Praktische Hebammen-Tipps zur Anwendung Für optimalen Schutz empfiehlt es sich, die Creme etwa 15 bis 20 Minuten vor dem Rausgehen aufzutragen. So kann sie sich gut auf der Haut verteilen und ihre volle Wirkung entfalten. Besonders Wangen, Kinn, Nase und Händchen profitieren von einer extra Portion Aufmerksamkeit. Dabei reicht ein dünner, gleichmäßiger Film völlig aus. Nach dem Spaziergang darf die Haut mit einem weichen Tuch sanft abgetupft werden. Und wenn sie sich trocken anfühlt, kann anschließend mit einer milden Pflegecreme oder einem leichten Öl nachgepflegt werden. Natürlich ersetzt die Creme keine warme Kleidung- Mütze, Schal und Handschuhe sind weiterhin unverzichtbar. Und noch ein kleiner Tipp: Die Wind- und Wettercreme eignet sich nicht nur für Babys, sondern auch wunderbar für Erwachsene mit empfindlicher Haut, etwa bei trockenen Lippen oder rauen Händen. Gut geschützt durch jedes Wetter Mit einer hochwertigen Wind- und Wettercreme bleibt Babys Haut auch an kalten Tagen weich, geschützt und angenehm versorgt. Eltern können darauf vertrauen, dass ihre Kleinen draußen bestens geschützt sind - ein kleiner Helfer mit großer Wirkung im Familienalltag. Love, eure baybies Hebamme Ana 💛
Haut-zu-Haut: Warum Kuscheln für dein Baby (und dich) so wichtig ist

Haut-zu-Haut: Warum Kuscheln für dein Baby (und dich) so wichtig ist

Direkt nach der Geburt – aber auch in den Tagen und Wochen danach – gibt es kaum etwas Wichtigeres und gleichzeitig Einfacheres, als dein Baby ganz nah bei dir zu haben. Der sogenannte Haut-zu-Haut-Kontakt, bei dem dein nacktes Baby (gegebenenfalls mit Windel und Mützchen) auf deinem unbedeckten Oberkörper liegt, ist viel mehr als nur eine schöne Kuscheleinheit. Er ist ein echtes Geschenk der Natur – mit unglaublich vielen positiven Effekten für euer Baby, für dich und für die ganze Familie. Ein sanfter Start ins Leben In den ersten Stunden nach der Geburt erlebt dein Baby den größten Umbruch seines bisherigen Lebens: vom warmen, schützenden Mutterleib hinein in eine laute, helle und völlig neue Welt. Haut-zu-Haut-Kontakt wirkt in diesem Moment wie ein sicherer Hafen. Dein Körper hilft dem kleinen Menschen dabei, sich zu stabilisieren – ganz ohne medizinisches Zutun. Atmung, Herzfrequenz und Körpertemperatur regulieren sich im engen Körperkontakt wie von selbst. Gleichzeitig sorgt die Nähe dafür, dass der Blutzuckerspiegel deines Babys stabil bleibt – ein entscheidender Punkt in den ersten Lebensstunden. Und auch emotional bedeutet dieser Kontakt pure Geborgenheit: Dein Baby weint weniger, wirkt ruhiger und kann sich besser auf das neue Umfeld einstellen. Viele Babys zeigen in dieser Zeit schon instinktiv erste Such- und Saugbewegungen – ein wunderbarer Start fürs Stillen. Ganz nebenbei wird bei Mama und Baby das Bindungshormon Oxytocin ausgeschüttet – das sorgt für Entspannung, reduziert Stress und schafft eine intensive emotionale Verbindung. Auch nach einem Kaiserschnitt: Nähe ist möglich Wenn du einen Kaiserschnitt hattest oder nach der Geburt medizinisch versorgt wirst, ist das kein Grund zur Sorge. In dieser Zeit kann der Papa oder eine andere enge Bezugsperson übernehmen und das Baby auf der Brust willkommen heißen. Auch hierbei entstehen Nähe, Bindung und Sicherheit – und euer Baby spürt: Ich bin nicht allein. Ich bin geborgen. Sobald es dir gut geht, darfst auch du dein Baby ganz nah bei dir haben. Die Verbindung wird dadurch nicht weniger stark – im Gegenteil. Der Körperkontakt von Papa und Mama kann sehr heilsam sein und euch beiden helfen, in Ruhe in eure neue Rolle hineinzuwachsen. Warum Hautkontakt auch für Mamas so wertvoll ist Nicht nur für dein Baby, auch für dich hat Haut-zu-Haut-Kontakt enorme Vorteile. Durch die vermehrte Oxytocin-Ausschüttung wird nicht nur die emotionale Bindung gestärkt, sondern auch die Milchbildung unterstützt und die Rückbildung der Gebärmutter gefördert. Gleichzeitig kann regelmäßiger Hautkontakt helfen, postpartalen Stress oder depressive Verstimmungen zu lindern und stärkt dein Vertrauen in dich und deinen Körper. Du merkst: Ich kann mein Baby beruhigen. Ich bin genau richtig für mein Kind. Auch Papas sollten kuscheln Gerade in den ersten Tagen ist es oft der Papa, der übernimmt, wenn Mama eine Pause braucht – und das ist wunderbar. Denn auch bei Vätern werden beim Kuscheln Bindungshormone ausgeschüttet. Das fördert die Vater-Kind-Beziehung von Anfang an, schafft Nähe und gibt Sicherheit. Und ja: Auch Frühgeborene oder Babys nach Kaiserschnitt profitieren enorm davon. Für viele Väter ist der erste Hautkontakt ein bewegender Moment, in dem sie sich plötzlich ganz „angekommen“ fühlen – in ihrer neuen Rolle als Papa. Und danach? Kuscheln darf bleiben! Haut-zu-Haut-Kontakt ist nicht auf die ersten Stunden nach der Geburt begrenzt. Auch im Wochenbett, beim Tragen, beim Stillen oder einfach mal zwischendurch auf dem Sofa – dieser intensive Körperkontakt bleibt wertvoll. Studien zeigen, dass Babys, die regelmäßig hautnah bei ihren Eltern sind, oft besser schlafen, weniger Stress zeigen und insgesamt eine stärkere emotionale Regulation entwickeln. Die Gehirnentwicklung wird gefördert, das Immunsystem gestärkt – und die Bindung wächst Tag für Tag. Rebonding: Es ist nie zu spät Manchmal läuft die Geburt anders als geplant. Vielleicht war dein Baby auf der Neugeborenen-Intensivstation. Vielleicht musstest du dich selbst erst einmal erholen. Vielleicht war einfach alles zu viel. Und dann plagt einen schnell das Gefühl: „Ich habe etwas verpasst.“ Doch bitte: Atme tief durch – denn es ist nie zu spät, den Hautkontakt nachzuholen. Babys sind unglaublich anpassungsfähig und stark. Sie sind bereit, sich auch später noch mit ihren Eltern zu verbinden – auf ganz natürliche Weise. Das sogenannte Rebonding kann helfen, genau diese Nähe nachzuholen. Gemeinsam kuscheln, baden, tragen – liebevolle Rituale wie ein Bonding-Bad, bei dem du mit deinem Baby im warmen Wasser bist, können heilsam und verbindend wirken. Auch hier gilt: Eine Hebamme kann euch dabei unterstützen, passende Wege für euch zu finden. Fazit: Nähe als tägliches Geschenk Der Hautkontakt ist nicht nur ein „Wochenbett-Ding“. Auch später im Alltag darf es diese innigen, warmen Momente geben – beim Kuscheln nach dem Baden, beim gemeinsamen Schlafen oder einfach beim Stillen mit nackter Haut. Diese kleinen Momente im Alltag sind oft die wertvollsten. Sie stärken nicht nur euer Band, sondern tun auch einfach gut – euch beiden. Haut-zu-Haut-Kontakt ist daher so viel mehr als nur Kuscheln. Er ist Verbindung, Beruhigung, Vertrauen, Gesundheit – ein echtes Wunder der Natur, das du jederzeit (wieder) erleben kannst. Alles Liebe wünscht Dir, Deine Hebamme Ana 💕
Die passende Sonnencreme für Dein Baby: Ein kurzer Leitfaden

Die passende Sonnencreme für Dein Baby: Ein kurzer Leitfaden

Die passende Sonnencreme für Dein Baby: Ein kurzer Leitfaden Wer genießt es nicht, bei dem nun wieder schöner werdendem Wetter draußen zu sein, bis die Sonne untergeht? Besonders Familien schätzen die vielen sonnigen Tage ab dem Frühjahr. Doch bei Babys und Kleinkindern ist auch jetzt schon Vorsicht geboten: Ihre empfindliche Haut verträgt Sonneneinstrahlung nicht gut, da ihre Schutzmechanismen noch nicht ausgereift sind. Daher ist es wichtig, rechtzeitig einen geeigneten Sonnenschutz zu finden. Hier zeigen wir, worauf es bei der Auswahl der richtigen Sonnencreme für Ihr Baby ankommt! Wichtige Aspekte bei Sonnencreme für Babys In den Regalen der Drogerien finden Sie heutzutage eine Vielzahl von Sonnenschutzprodukten. Doch welche Sonnencreme ist die richtige? Besonders bei Sonnenmilch für Ihr Baby oder Kleinkind sollten Sie besondere Vorsicht walten lassen. Beachte folgende Punkte: Verwende ausschließlich Sonnencreme, die ausdrücklich für Babys und Kleinkinder geeignet ist. Achten darauf, dass die Sonnencreme kein Parfüm, keine Farbstoffe und keine Konservierungsstoffe enthält. Die Sonnencreme sollte mindestens einen Lichtschutzfaktor (LSF) von 30 haben, idealerweise LSF 50 oder höher. Für den Strand- oder Poolbesuch sollte insbesondere wasserfeste Sonnencreme verwendet werden. Auch wenn sich Dein Kind im Schatten aufhält (zum Beispiel im Kinderwagen während eines Spaziergangs), solltest Du es eincremen. Bevorzuge Cremes oder Lotions, da Sonnenschutzgels die Haut schneller austrocknen können. Tragen den Sonnenschutz regelmäßig und großzügig auf, da Sonnencreme durch Wasser, Schweiß oder Kontakt mit Kleidung abgetragen wird. Denke daran, dass die Schutzdauer, die der Lichtschutzfaktor gewährt, sich nicht verlängert, wenn Du regelmäßig nachcremst. Abends solltest Du die Sonnencreme abwaschen und die empfindliche Kinderhaut mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion pflegen. Solange Du diese Punkte beachtest, steht einem unbeschwerten Sommer nichts im Wege! Was bedeutet der Lichtschutzfaktor (LSF)? Der Lichtschutzfaktor (LSF) wird auf Sonnencremes angegeben und gibt an, um wie viel der Eigenschutz der Haut verlängert wird. Mit dem LSF weisst Du, wie lange Du Dich nach dem Eincremen in der Sonne aufhalten kannst, ohne einen Sonnenbrand zu riskieren. Die Haut eines Kleinkindes hat einen Eigenschutz von etwa 5 Minuten. Wenn Du Dein Baby mit einer Sonnenmilch mit LSF 50 eincremst, bedeutet das: 5 Minuten Eigenschutz × LSF 50 = 250 Minuten. Das heißt, Dein Kind kann sich theoretisch bis zu 4 Stunden in der Sonne aufhalten, nachdem es eingecremt wurde. Der LSF ist jedoch keine Garantie, da der tatsächliche Schutz von verschiedenen Faktoren wie der Menge der aufgetragenen Sonnencreme, dem Schwitzen des Kindes und dem Kontakt mit Kleidung abhängt. Daher ist ein effektiver Sonnenschutz für Babys und Kinder immer auch mit passender Kleidung, viel Zeit im Schatten und einer geeigneten Kopfbedeckung verbunden. baybies Sonnencreme: Zuverlässiger Schutz für Dein Kind Die Wahl des richtigen Produkts ist entscheidend für einen guten Sonnenschutz. Die Verträglichkeit der baybies Baby Sonnencreme mit LF50 wurde dermatologisch bestätigt und eignet sich für besonders empfindliche Haut. Unsere Sonnenschutzprodukte bieten zuverlässigen Schutz vor UV-Strahlung und verzichten gleichzeitig auf Tierversuche, korallenschädliche Lichtschutzfilter und Nano-Partikel. Außerdem sind unsere Produkte frei von Parfüm, Paraffinöl, Octocrylen und Parabenen. Unsere Sonnenschutzprodukte hinterlassen keine weißen Flecken, kleben nicht und passen dank ihrer handlichen Größe perfekt in die Tasche für unterwegs. Mineralische oder chemische UV-Lichtfilter? Auf der Suche nach der richtigen Sonnencreme für Ihr Baby stoßen Eltern oft auf den Unterschied zwischen mineralischen und chemischen UV-Schutzfiltern. Chemische UV-Filter ziehen nach dem Auftragen in die Haut ein und wandeln dort UV-Strahlen in Wärme um, um die Haut vor Verbrennungen zu schützen. Diese Sonnencremes lassen sich oft gleichmäßiger auftragen und hinterlassen weniger weiße Flecken auf der Kleidung. Mineralische UV-Lichtfilter bleiben dagegen auf der Hautoberfläche und reflektieren, absorbieren und streuen das Licht. Sie enthalten oft Titanoxid oder Zinkoxid und bieten einen physikalischen Schutz vor UV-Strahlen. Warum ist Sonnencreme so wichtig? Die ultraviolette (UV) Strahlung im Sonnenlicht kann der menschlichen Haut erheblichen Schaden zufügen, indem sie die Hautzellen bis in ihr Erbgut hinein beeinträchtigt und dadurch das Risiko für die Entwicklung von Hautkrebs, einschließlich des gefährlichen Melanoms, erhöht. Die Haut von Babys und Kleinkindern ist im Vergleich zur Haut von Erwachsenen nur etwa ein Zehntel so dick. Ihre natürlichen Schutzmechanismen, wie die Produktion des körpereigenen Pigments Melanin, sind noch nicht vollständig entwickelt. Zusätzlich befinden sich die Stammzellen der Haut bei Kindern viel näher an der Oberfläche. Dies bedeutet, dass das Risiko für Hautschäden durch Sonneneinstrahlung bei Kindern erheblich höher ist als bei Erwachsenen. Bereits 10 bis 15 Minuten direkte Sonneneinstrahlung können bei Babys und Kleinkindern zu einem schmerzhaften Sonnenbrand führen. Bei Babys beträgt die natürliche Schutzdauer der Haut teilweise nur zwei bis sieben Minuten. Daher sind Kinder besonders darauf angewiesen, dass ein effektiver Sonnenschutz ihre Haut vor der Sonne schützt und die natürliche Schutzzeit verlängert. Ausgewählte Sonnencremes für Babys erfüllen genau diesen Zweck: Sie enthalten UV-Filter, die die natürliche Schutzzeit der Haut verlängern und so nachweislich zur Gesundheit der Haut des Kindes beitragen. Sonnencreme und Sonnenallergie Im Zusammenhang mit der Verwendung von Sonnencreme stellt sich oft die Frage, wie man eine Sonnenallergie erkennen kann. Der Begriff "Sonnenallergie" umfasst verschiedene Hautreaktionen, die vor allem durch Sonne oder Hitze ausgelöst werden können. Kinder leiden oft unter solchen Hautreaktionen, da ihre Haut noch sehr empfindlich ist und auf geringfügige Reize mit einer allergischen Reaktion reagieren kann. Symptome einer Sonnenallergie können sein: Rötliche Flecken in Bereichen, die der Sonne ausgesetzt waren. Juckreiz oder Brennen der Haut einige Stunden nach Sonnenexposition. Entwicklung von Bläschen, Pusteln, Knötchen oder Blasen. Schwellung der Haut. Wenn solche Hautreaktionen auftreten, ist es wichtig, die Haut zu kühlen und das Kind vor weiterer Sonnenexposition zu schützen. Achtung: Symptome einer Sonnenallergie können auch als Reaktion auf eine ungeeignete Sonnencreme auftreten. Da die Ursachen für diese Symptome vielfältig sein können, sollten Eltern den Verdacht auf eine Sonnenallergie immer ärztlich abklären lassen. Die Bedeutung von Sonnencreme Die Notwendigkeit eines Sonnenschutzes hängt vom UV-Index ab, der für jeden Tag gilt und die Stärke der UV-Strahlung am Boden angibt. Dieser Index reicht von Stufe 1 bis Stufe 11. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt das Auftragen von Sonnencreme ab einem UV-Index von 3. Der UV-Index für den jeweiligen Standort wird in den meisten Wetterapps angezeigt, auch wenn der Himmel bewölkt ist, kann die UV-Strahlung hoch sein. Daher ist auch im Frühjahr ausreichender Sonnenschutz erforderlich, insbesondere da Sand, Wasser und Asphalt bis zu 25 Prozent der UV-Strahlung reflektieren können. Das bedeutet, dass auch bei Stadtausflügen oder Spielen im Park angemessener Sonnenschutz für Ihr Kind wichtig ist. So wenden Sie Sonnencreme bei Babys am besten an! Neben der Auswahl des richtigen Produkts gibt es auch beim Auftragen einiges zu beachten: Trage die Sonnencreme großzügig auf, um vollen Schutz zu gewährleisten. Creme Dein Kind am besten 30 Minuten vor dem Verlassen des Hauses ein. Vergesse nicht, Fußrücken und Fußsohlen, den Bereich um die Augen, den Nasenrücken und die Ohren einzuschließen, da diese Stellen oft übersehen werden. Trage regelmäßig nach, besonders nach Kontakt mit Wasser, auch bei wasserfester Sonnencreme. Wasche die Sonnencreme abends gründlich ab. Tipps für das Eincremen von Kleinkindern Das Eincremen kann im Sommer mit einem Kleinkind zur Herausforderung werden, daher hier einige Tipps: Sei ein Vorbild und zeig Deinem Kind, wie wichtig Sonnenschutz ist. Lasse Dein Kind beim Eincremen mitmachen, um sein Selbstvertrauen zu stärken. Mache das Eincremen zu einem Spiel, indem Du zum Beispiel mit der Sonnencreme kleine Bilder malen oder ein Lied singen. Lasse Dein Kind die Sonnencreme aus einer vorbereiteten Auswahl selbst wählen, um seine Entscheidungsfähigkeit zu fördern. Wie viel Sonnencreme braucht das Kind? Für eine ausreichende Abdeckung nach der Fingerregel benötigen Sie so viel Sonnencreme, wie auf jeweils Zeige- und Mittelfinger passt. Die Menge variiert je nach Körperregion, aber wenn Sie sich an diese Richtlinie halten, ist Ihr Kind gut vor der Sonne geschützt. Häufig gestellte Fragen zu Sonnencreme für Ihr Baby Ab wann kann ich mein Baby mit Sonnencreme eincremen? Einige Fachleute empfehlen, im ersten Lebensjahr komplett auf Sonnencreme zu verzichten. Doch in sonnigen Sommermonaten oder im Urlaub ist Sonnenschutz unerlässlich. Verwende sanfte Sonnencremes, die für empfindliche Haut geeignet sind. Bekommt mein Kind genügend Vitamin D mit Sonnencreme? Trotz Sonnenschutz können kurze Zeiten ohne Sonnencreme ausreichen, um die Vitamin-D-Versorgung Ihres Kindes sicherzustellen. Wie lange ist Sonnencreme haltbar? Sonnenschutzprodukte sind nach dem Öffnen in der Regel 6 bis 12 Monate haltbar, wenn sie kühl gelagert werden. Warum sollte man Sonnencreme abwaschen? Um die Haut zu atmen und Allergien vorzubeugen, sollte die Sonnencreme abgewaschen werden, besonders nach Kontakt mit Sand und Staub. Verwenden Sie dazu geeignete Pflegeprodukte für die Haut Ihres Kindes.
Hautveränderungen und Hautprobleme bei Babys – was kann man tun? Welche Hauterscheinungen treten bei Neugeborenen auf?

Hautveränderungen und Hautprobleme bei Babys – was kann man tun? Welche Hauterscheinungen treten bei Neugeborenen auf?

Hautveränderungen und Hautprobleme bei Babys – was kann man tun? Welche Hauterscheinungen treten bei Neugeborenen auf?   Neun Monate lang war dein Baby umgeben von warmen Fruchtwasser. Seine Haut kannte bis zur Geburt weder Luft, noch unterschiedliche Temperaturen oder sonstige Produkte. Die Haut von Neugeborenen muss sich erstmal an die Umwelt gewöhnen und ist noch sehr empfindlich. Hautveränderungen und Hautprobleme bei Babys in den ersten Lebensmonaten sind nichts seltenes und meist harmlos – dennoch ist es gut, sich damit einmal zu beschäftigen und zu wissen, welche Hauterscheinungen bei Neugeborenen vorkommen können.   Welche Hautveränderungen bei Babys auftreten können, woran du sie erkennst und auf was du achten solltest, erkläre ich dir in diesem Artikel:   Welche Hautveränderungen und Hauterscheinungen treten bei Babys auf?             - Storchenbiss             - Blutschwämmchen             - Mongolenfleck             - Kopfgneis             - Milchschorf             - Wunder Po             - Neugeborenen Akne             - Neugeborenenexanthem             - Neurodermitis             - Milien Was kann man tun, um Babyhaut optimal zu schützen?   Hautveränderungen bei Neugeborenen In den ersten Monaten nach der Geburt bekommen Babys häufig kleine Ausschläge Rötungen oder auch Pickelchen. Vielleicht hast du auch schon einmal den Begriff Neugeborenen Akne gehört – dieser ist passend, denn manche Neugeborenen bekommen tatsächlich viele Pickel im Gesicht oder über den ganzen Körper verteilt, die an Akne erinnern. Die gute Nachricht ist: so schnell, wie die meisten Hauterscheinungen auftreten, verschwinden sie auch wieder! Sie sind also in den allermeisten Fällen kein Grund zur Sorge und entstehen durch Entwicklungs- und Umstellungsprozesse oder aufgrund von Hormonen. Solltest du unsicher sein, sich dein Baby nicht gut fühlen oder Hautveränderungen stetig heftiger werden, sprich’ am besten mit einem Arzt oder eurer Kinderärztin.  Welche Hautveränderungen und Hauterscheinungen treten bei Babys auf? Hautmale, Blutschwämmchen und schwarze Hautflecken – welche Hautveränderungen sind bei Babys normal? Wann muss man etwas tun und welche Hauterscheinungen verschwinden von alleine wieder? Hier habt ihr eine Übersicht über die häufigsten ‚Hautprobleme‘ bei Babys:   Storchenbiss: das rote Hautmal bei Babys   Der Storchenbiss ist eine besondere Variante eines Feuermals. Er ist ein deutlich sichtbares, rotes Hautmal, das oft im Nacken, an der Stirn, zwischen den Augen oder an der Nasenwurzel auftritt. Diese Rötung entsteht durch vermehrte und erweiterte kleine Äderchen. Ein Storchenbiss sieht nicht immer gleich aus. Wenn dein Baby schreit oder angestrengt ist, sind die Blutgefäße stärker durchblutet und der Storchenbiss wird röter. Aber keine Sorge: Der Storchenbiss eines Babys verblasst im Laufe des ersten Lebensjahrs und ist irgendwann nicht mehr zu sehen!   Blutschwämmchen: rötliche Wucherungen   Blutschwämmchen, oder auch Hämangiome, sind hellrote bis bläuliche Hautmale, die sich erhaben anfühlen. Sie treten vermehrt bei Mädchen und Frühgeborenen auf und sind gutartige Wucherungen von erweiterten Blutgefäßen. Blutschwämmchen kommen an unterschiedlichen Stellen und in unterschiedlichen Ausprägungen vor und machen (je nach Körperstelle) in der Regel keine Beschwerden. Oftmals wachsen Blutschwämmchen in den ersten Lebensmonaten und werden kontinuierlich größer – dies solltet ihr beobachten und gegebenenfalls mit eurem Kinderarzt oder Ärztin besprechen. Es kann sehr unterschiedlich sein, wie schnell und stark ein Hämangiom wächst. Ungünstige und besonders störende Stellen sind beispielsweise im Gesicht in der Nähe der Augen oder am Fuß. Bei vielen Kindern verblassen Blutschwämmchen mit der Zeit von alleine und sind mit einem Alter von etwa fünf Jahren meist ganz verschwunden.   Mongolenfleck: eine dunkle Hautverfärbung Beim sogenannten Mongolenfleck handelt es sich um eine dunkel-bläuliche bis blau-schwarze Hautveränderung, die sich meistens am unteren Rücken oder am Po befindet. Sie kommt in unterschiedlichen Größen vor und wird durch eine vermehrte Ansammlung von Pigmentzellen verursacht. Der Mongolenfleck ist harmlos und verblasst mit der Zeit von ganz alleine. Typischerweise bekommen ihn Kinder mit mongolischer beziehungsweise nordostasiatischer Abstammung – daher auch der Name.   Kopfgneis (Seborrhoisches Säuglingsekzem): Schuppige Ekzeme   Kopfgneis haben viele Babys in ihren ersten Lebensmonaten auf der Kopfhaut und an den Augenbrauen. Es handelt sich hierbei um einen harmlosen Hautausschlag, der aussieht wie weiß-gelbe bis bräunliche, fettige Schuppen. Man nimmt an, dass dieser Ausschlag durch eine Vergrößerung der Talgdrüsen und eine erhöhte Talgproduktion ausgelöst wird. Die Ekzeme jucken nicht und tun dem Baby auch nicht weh. Sie verschwinden mit der Zeit von alleine, so dass ihr als Eltern nichts dagegen unternehmen müsst. Sollte der Kopfgneis sehr stark ausgeprägt sein, kann man die Schuppen mit Öl sanft einmassieren. Das Öl weicht die Schuppen auf, sodass man sie anschließend mit einer Babybürste oder einem Waschlappen vorsichtig lösen kann. Bitte nicht an den Schuppen herumkratzen – dadurch können Verletzungen und Narben entstehen!   Milchschorf: der juckende Hautausschlag Milchschorf sieht ähnlich aus wie Kopfgneis – ist aber etwas anderes! Milchschorf sind schuppende Entzündungsherde, bei denen die Haut gerötet und mit einer geblichen, schuppenartigen Kruste bedeckt ist. Im Unterschied zu Kopfgneis, tritt er erst um den dritten Lebensmonat herum auf. Häufig ist Milchschorf nicht nur am Kopf zu finden, sondern auch noch an anderen Körperstellen. Es ist ein Hautausschlag, der sehr stark jucken – und damit unangenehm für euer Baby sein kann. Ist der Hautausschlag stark ausgeprägt und euer Kind durch das Jucken beeinträchtigt, besprecht euch unbedingt mit euren Kinderärzten. Durch eine Therapie kann man den Ausschlag gezielt behandelt. Stark ausgeprägter Milchschorf kann ein erstes Anzeichen von Neurodermitis sein. Mit der richtigen Hautpflege bekommt man ihn aber meist gut in den Griff, sodass der Milchschorf nach einigen Monaten meist von alleine verschwindet.   Was kann man gegen Milchschorf tun? Richtige Pflege kann die Beschwerden lindern und bei Milchschorf helfen: - Ihr solltet euer Baby nicht zu häufig baden, denn das kann seine zarte Haut austrocknen. Wascht es lieber regelmäßig kurz ab. Am besten verzichtet ihr auf starke Badezusätze. Wascht es nur mit Wasser oder mit einem sehr milden Badezusatz, wie beispielsweise das baybies Babybad. Cremt euer Baby nach jedem Baden mit einer rückfettenden und pflegenden Babylotion ein. Je nach Ausprägung des Milchschorfs kann euer Kinderarzt euch spezielle Cremes empfehlen. Achtet darauf die Fingernägel eures Babys kurz und sauber zu halten, damit keine Wunden durchs Kratzen entstehen. Und: Wärme und Schwitzen kann den Juckreiz verstärken.    Wunder Po: Windelausschlag und Windeldermatitis Ein Windelausschlag zeigt sich durch flächige Rötungen am Po und im Intimbereich eures Babys. Manchmal wird er begleitet durch kleine nässenden Pusteln. Ein Windelausschlag kommt bei Babys relativ häufig vor, kann aber mit der richtigen Pflege auch schnell wieder abheilen. Behandelt man einen Windelausschlag nicht, kann sich dieser schnell ausbreiten und verschlechtern.   So handelt ihr am besten, wenn ihr Anzeichen von einem Windelausschlag wahrnehmt: Häufiger Windeln wechseln. Die Haut gut mit Wasser reinigen, Feuchttücher vermeiden. Bevor die neue Windel drankommt, sollte die Haut ganz trocken sein. Immer mal wieder Luft an den Po lassen, damit die Haut atmen kann. Nach jedem Reinigen eine zinkhaltige Windelcreme auftragen, hierfür empfehle ich euch die baybies Windelcreme. Vielleicht liegt es auch an eurer Windelmarke. Wechselt mal, um herauszufinden, ob es mit einer anderen Marke besser wird. Sollten sich die Symptome nicht verbessern oder schlechter werden, sprecht mit einem Kinderarzt oder eurer Ärztin. Ein Windelausschlag kann sich auch zu einem Windelsoor entwickeln. Windelsoor ist eine Entzündung im Windelbereich mit Pilzinfektion, die mit speziellen Pilzsalben behandelt werden muss.   Neugeborenenakne: Pickel bei den Kleinsten   Neugeborenenakne sieht erstmal etwas erschreckend aus, ist aber eine völlig harmlose Hauterkrankung. Die kleinen roten Pusteln treten meist im Gesicht, am Hals und am Nacken von Neugeborenen auf. Ihr erkennt sie daran, dass sie einen kleinen weiß-gelblichen Punkt in der Mitte haben und in der zweiten und dritten Lebenswoche am stärksten ausgeprägt sind. Etwa 20% aller Babys haben Neugeborenenakne. Die Ursache ist eine Hormonumstellung eures Babys, die zu einer Überproduktion von Talgdrüsensekret führt. Bitte lasst die Pickelchen in Ruhe, kratzt oder drückt nicht daran – sie werden von allein wieder verschwinden. Häufig sind sie nach vier Monaten vollständig weg. Habt ihr das Gefühl sie ‚pflegen‘ zu wollen, dann könnt ihr sie mit lauwarmen Wasser waschen.   Neugeborenenexanthem (Erythema toxicum neonatorum) Neugeborenenexanthem ist ein fleckig roter Ausschlag, der auch manchmal von Bläschen begleitet wird. Er gleicht den Pusteln der Neugeborenenakne, tritt aber direkt in den ersten Tagen nach der Geburt auf. Meist befindet er sich nicht nur im Gesicht des Babys, sondern auch am Rumpf und Po, an Armen und Beinen. Dieser Ausschlag ist ebenfalls harmlos und verursacht keine Beschwerden für euer Mini. Beim Neugeborenenexanthem ist keine Behandlung notwendig, er verschwindet mit der Zeit von alleine.   Neurodermitis bei Babys (atopisches Dermatitis) Neurodermitits ist eine Hautkrankheit, die zu juckenden und trockenen Hautstellen, Rötungen, Schuppungen und Blasen führt. Oft tritt Neurodermitits als großflächiger Ausschlag auf, der nässen und verkrusten kann. Es ist eine klassische Hautkrankheit, unter der ca eins von zehn Kindern leidet. Es kann sehr unterschiedlich sein, wie stark die Ekzeme ausfallen. Meist beginnt es im Gesicht auf den Wangen. Bei älteren Kindern verlagert es sich oft in die Kniekehlen, an die Ellenbogen und Handgelenke. Neurodermitis muss häufig Kinderärztlich betreut werden, da der Juckreiz sehr stark und unangenehm werden kann. Wichtig ist, dass die Haut feucht gehalten wird – beispielsweise mit geeigneten Cremes. Achtet auch auf saubere und kurze Fingernägel bei eurem Kind, damit es seine Haut nicht zu sehr aufkratzt oder Schmutz in wunde Stellen reibt. Wie es zu Neurodermitis kommt und was die genauen Ursachen sind, ist noch nicht vollständig geklärt. Es gibt genetisch bedingte Neurodermitis, aber auch Zusammenhänge mit Lebensmittelallergien.   Milien – kleine Grießkörner auf der Haut Milien, werden auch als Hautgrieß bezeichnet, da sie wie kleine Grießkörner aussehen. Es sind weiß-gelbliche Pünktchen, die meist in den ersten Lebenswochen um die Nase oder Augen herum, auf den Wangen oder am Kinn auftreten. Sie sind harmlos und verschwinden nach etwa vier bis sechs Wochen von selbst. Milien ist keine Hautkrankheit, sondern eine Reaktion der Haut durch die Hormonumstellung. Es sind kleine Zysten, die mit Hornmaterial gefüllt sind. Bitte auch hier nicht kratzen oder herumdrücken, sondern einfach abwarten, bis die kleinen Körner verschwinden.   Was kann man tun, um Babyhaut optimal zu schützen? Kann man Hautkrankheiten bei Babys vorbeugen? Die Haut eures Babys ist noch sehr empfindlich. Das bedeutet, dass sie sanfte Pflege braucht. Bei Neugeborenen reicht es meist, sie mit klarem Wasser zu waschen oder eine milde Waschlotion, wie baybies Babybad (Verlinken), zu verwenden. Trocknet euer Baby nach dem Waschen oder Baden immer gut ab – besonders auch in den Hautfalten. Die Haut ist das größte Organ eines Menschen – und auch eures Babys – über die Schadstoffe in den Körper gelangen können. Achtet darauf, mit welchen Stoffen euer Baby in Berührung kommt. Ich empfehle für Babys in den ersten Monaten Kleidung aus natürlichen Materialen. Und auch bei eurem Waschmittel, Wickelutensilien und sonstige Pflegeprodukte sind ‚gute‘ und sanfte Inhaltsstoffe wichtig.   Zarte Babyhaut braucht so wenig…  Bei Babyhaut gilt es ganz besonders: weniger ist mehr! Klares Wasser, milde Öle und sanfte Cremes: mehr braucht ihr für die Haut eures Babys im Normalfall nicht. Und wenn doch mal Hautveränderungen bei eurem Baby auftreten, dann ist das – wie ihr hier gelesen habt – meistens unbedenklich und reguliert sich mit der Zeit von allein! :) Ich wünsche euch von Herzen alles Gute, eure baybies Hebamme Ana
Sonnenschutz und Sonnencreme für Babys und Kleinkinder – praktische Tipps!

Sonnenschutz und Sonnencreme für Babys und Kleinkinder – praktische Tipps!

Zarte Babyhaut und Sonnenstrahlen – ein kritisches Thema. Unsere baybies Bloggerin Romy hat euch zum Thema Sonne, Sommer und Sonnencreme in diesem Artikel schon viele wichtige Informationen zusammengefasst. Heute möchte ich diesen mit einigen praktischen Tipps ergänzen: Wie schütze ich mein Baby vor der Sonne? Wann darf ein Baby in die Sonne? Sonnencreme für Babys – die richtige Dosierung. Das Eincremen von Babys und Kleinkindern – Tipps, wie es besser funktioniert! Wie schütze ich mein Baby vor der Sonne? Von Sonnenschutz bis Sonnencreme Zarte Babyhaut und starke Sonnenstrahlung – das verträgt sich nicht so gut. Besonders in seinem ersten Lebensjahr solltest du dein Baby ganz besonders vor der Sonne schützen und es am besten keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Wenn ihr in der Sonne unterwegs seid, dann könnt ihr die zarte Haut durch UV-Kleidung schützen und euer Baby an den freien Körperstellen mit einer geeigneten Sonnencreme eincremen. Es gibt Stimmen, die die Meinung vertreten, dass Babys unter einem Jahr grundsätzlich noch nicht mit Sonnencreme eingecremt werden sollten. Das sehe ich und viele weitere Experten anders, denn geeignete und hochwertige Sonnencreme ist besser als ein Sonnenbrand. Wichtig ist, dass ihr bei der Sonnencreme für die Kleinen auf gute Qualität achtet. Sie sollte hochwertig sein, einen hohen Lichtschutzfaktor (LSF) und mineralische Sonnenfilter haben. Außerdem sollte Baby Sonnencremen nicht mit Duftstoffen ergänzt sein. Hier verlinke ich euch die baybies Sonnencreme, die auch für die Kleinsten geeignet ist. Wann darf ein Baby in die Sonne? Der Sommer ist zum Greifen nah und wir freuen uns alle über einen entspannten Sommerurlaub und Zeit im Warmen. Damit die Sonnenstunden auch für dein Baby und seine Haut entspannt sind, achte darauf, dass dein Kind am besten immer im Schatten ist. Direkte starke Sonne ist für Babys tabu. Besonders die Mittagssonne solltet ihr meiden und euch während dieser Zeit lieber drinnen aufhalten. Schatten ist übrigens nicht gleich Schatten! Schatten durch einen Sonnenschirm schütz weniger, als Schatten durch eine Mauer oder eine Wand. Das liegt daran, dass durch bestimmte Stoffe UV Strahlung hindurch kommt. Sonnencreme für Babys – wieviel Creme ist richtig und was muss man beachten? Die richtige Dosierung der Sonnencreme bei Babys Punkt eins beim Eincremen mit Sonnencreme: Es ist super wichtig, dass ihr genügend Sonnencreme für euer Baby benutzt. Meistens ist es genau dann richtig, wenn man das Gefühl hat etwas zu viel Sonnencreme verwendet zu haben. Ein großer Vorteil von mineralischen Sonnencremes ist der Weißeleffekt – den habt ihr ganz leicht auch in der baybies Sonnencreme. Die weißlich-schimmernde Schicht auf der Haut zeigt euch Eltern, wo ihr euer Kind bereits eingecremt habt und welche Partien noch fehlen. Für die Dosierung von Sonnencreme bei Babys gilt also: Lieber zu viel, als zu wenig. Eine grobe Orientierung kann euch auch die Finger-Regel geben: zwei Finger Sonnencreme bedeutet, so viel Sonnencreme verwenden, wie der Länge nach auf zwei Zeige- bzw. Mittelfinger von euch passt. Für das Eincremen eures Babys bedeutet das: Zwei Finger voll Sonnencreme für Kopf, Gesicht und Hals Zwei Finger voll Sonnencreme für Brust und Bauch Zwei Finger voll Sonnencreme für Rücken und Po Zwei Finger voll Sonnencreme für das rechte Bein Zwei Finger voll Sonnencreme für das linke Bein Zwei Finger voll Sonnencreme für die Arme Sonnencreme von Kopf bis Fuß! Achtet beim Eincremen besonders darauf empfindliche Stellen, wie beispielsweise die Kniekehlen oder die Ohren nicht zu vergessen. Auch die Stellen unter den Augen und der kleine Nasenrücken kommen oft zu kurz. Der Kopf und der Nacken eures Babys sollte immer zusätzlich mit einem Sonnenhut geschützt werden – auch wenn ihr den Kopf, das Gesicht, Hals und Nacken trotzdem immer eincremen solltet. Bei Kleinkindern, die sich gerne mal den Sonnenhut vom Kopf ziehen, empfehle ich euch auch die Kopfhaut beziehungsweise den Scheitel miteinzucremen. Und: Denkt daran auch die Füße – Fußrücken und Fußsohlen – einzucremen. Diese werden gerne mal vergessen, gucken bei den Kleinen aber oft aus Tragetuch oder Kinderwagen heraus und sind der Sonne ausgesetzt. Übrigens: wenn ihr euer Baby an heißen Tagen im Kinderwagen habt, legt bitte kein Tuch als Sonnenschutz darüber! Hier besteht Überhitzungsgefahr, denn ohne Luftzufuhr kann es in einem Kinderwagen unglaublich warm werden. Es gibt extra Sonnensegel für Kinderwagen. Diese haben sogar einen UV-Schutz und ermöglichen eine gute Luftzirkulation. Nachcremen mit Sonnencreme Punkt zwei für gutes Eincremen eures Babys ist das Nachcremen. Denkt daran, dass Sonnencreme regelmäßig neu aufgetragen werden muss, damit ausreichend Sonnenschutz für euer Baby besteht. Dies gilt ebenso für wasserfeste Sonnencreme. Das Eincremen von Babys und Kleinkindern  Bei Babys ist das Eincremen meist relativ leicht. Manche Minis genießen diesen Körperkontakt und die Berührungen sogar. Bei Kleinkindern sieht das meist etwas anders aus und wird schwieriger. Viele Kleinkindern sind nicht gerade Fans der Sonnencreme und des Eincreme-Prozesses – aber auch hier findet ihr mit Sicherheit einen guten Weg. Erklärt eurem Kind, warum Sonnencreme und gutes Eincremen so wichtig ist und bezieht es gerne in den Prozess mit ein. Kinder lieben es Dinge selbst zu entscheiden und mit einbezogen zu werden. Tipps, wie das Eincremen bei Kleinkindern leichter wird: Frag’ dein Kind mit welchem Körperteil ihr anfangen sollt und lasst es die Reihenfolge bestimmen. „Malt“ zuerst mit der Sonnencreme etwas auf die Haut und verteilt sie anschließend. Beklebt die Sonnencreme mit lustigen Stickern. Vielleicht kauft ihr sogar zwei Tuben und lasst euer Kind entscheiden, welche ihr nehmt. Lasst euer Kind sich auch selbst eincremen und mit der Sonnencreme ‚spielen‘. Gestaltet das Eincremen spielerisch, zum Beispiel mit einem lustigen Kinderlied oder einer Geschichte. Seid Vorbilder und cremt euch vor der Augen eures Kindes auch selbst ein. Sommer, Sonne, Sonnencreme und Babyhaut Ja, Babyhaut und starke Sonnenstrahlen sollten erstmal nicht zusammenkommen. Mit der richtigen Sonnencreme und einem guten Sonnenschutz für euren kleinen Schatz steht dem Sommerurlaub aber nichts im Weg! Ich wünsche euch zauberhafte sommerliche Monate und entspannte Stunden. Alles Liebe,Eure baybies Hebamme Ana
Was macht Sonnencreme korallenfreundlich, ozeanfreundlich und nachhaltig?

Was macht Sonnencreme korallenfreundlich, ozeanfreundlich und nachhaltig?

Der Sommer steht fast vor der Türe und wie jedes Jahr, ist die Frage nach der richtigen Sonnencreme eine essentielle, um sich vor UVA- und UVB-Strahlen zu schützen. Vielmehr sind aber immer mehr Eltern auch auf der Suche nach einer Baby Sonnencreme, die auch die Meere und Ozeane nicht unnötig belastet und somit als nachhaltiger eingestuft werden kann. Eine korallenfreundliche Sonnencreme zu wählen, hilft, das Ökosystem der Korallenriffe zu schützen. Viele herkömmliche Sonnencremes enthalten Inhaltsstoffe wie Oxybenzon und Octinoxat, die nachweislich Korallenriffe schädigen können. Wenn diese Chemikalien ins Meer gelangen, können sie zu Korallenbleiche und anderen Schäden führen, die das Wachstum und die Gesundheit von Korallenriffen beeinträchtigen. Es gibt jedoch Sonnencremes, die als korallenfreundlich oder auch riffsicher bezeichnet werden und keine dieser schädlichen Chemikalien enthalten. Stattdessen verwenden sie mineralische Filter wie Zinkoxid oder Titandioxid, die sowohl für den Menschen als auch für das Ökosystem sicher sind. Es ist auch wichtig zu beachten, dass das Tragen von schützender Kleidung, und das Vermeiden von starken Sonnenstrahlen während der heißesten Tageszeit, dazu beitragen können, die Verwendung von Sonnencreme zu reduzieren und somit die Menge an Chemikalien, die ins Meer gelangen, zu minimieren. Gerade bei der Pflege für Kinder und Babys ist doppelte Vorsicht geboten - denn wenn Du eine Sonnencreme kaufen möchtest, achte v.a. auf die Inhaltsstoffe und suchen nach einer Sonnencreme, die als korallenfreundlich oder riffsicher gekennzeichnet ist. Auf diese Weise kannst Du selbst dazu beitragen, das empfindliche Ökosystem der Korallenriffe zu schützen. Checkliste: Korallenfreundliche Baby Sonnencreme auswählen Hier eine kleine Checkliste für Dich: Um Korallen und Babyhaut zu schützen, sollten in Sonnencreme bestimmte Inhaltsstoffe vermieden werden. Hier sind einige Empfehlungen: Vermeide Sonnencremes mit chemischen UV-Filtern wie Oxybenzon und Octinoxat. Diese Stoffe können Korallenriffe schädigen und wurden auch mit Hormonstörungen in Verbindung gebracht. Vermeide Sonnencremes mit Mikroplastikpartikeln. Diese Partikel können sich in den Ozeanen ansammeln und das Leben im Meer gefährden. Vermeide Sonnencremes mit Duftstoffen, Parabenen und anderen potenziell irritierenden Inhaltsstoffen, die die empfindliche Haut von Babys reizen können. Die baybies Sonnencreme mit LSF50 eignet sich perfekt. Verwende stattdessen Sonnencremes mit mineralischen UV-Filtern wie Zinkoxid oder Titandioxid. Diese Inhaltsstoffe sind sicher für Korallen und Babyhaut und bieten einen breiten Schutz vor UV-Strahlen. Wähle Sonnencremes, die als "korallenfreundlich" gekennzeichnet sind, um sicherzustellen, dass sie keine schädlichen Inhaltsstoffe enthalten.   Muss ich auf eine riff- oder korallenfreundliche Zertifizierung achten? Es gibt verschiedene Zertifizierungen und Siegel, die Sonnencremes als korallenfreundlich kennzeichnen. Ein Beispiel dafür ist das "Reef Safe"-Siegel der Organisation "Haereticus Environmental Laboratory", das darauf hinweist, dass das Produkt frei von Inhaltsstoffen ist, die nachweislich schädlich für Korallenriffe sind. Ein weiteres Siegel ist das "Protect Land + Sea"-Siegel, das von der Organisation "Environmental Working Group" vergeben wird und darauf hinweist, dass das Produkt nicht nur korallenfreundlich, sondern auch frei von anderen schädlichen Chemikalien ist. Es ist jedoch wichtig zu erwähnen, dass nicht alle korallenfreundlichen Sonnencremes zertifiziert sind, da einige Hersteller ihre Produkte möglicherweise nicht zertifizieren lassen möchten. Daher raten wir Euch, die Inhaltsstoffe sorgfältig zu prüfen und sich für Produkte zu entscheiden, die mineralische UV-Filter enthalten und frei von schädlichen Chemikalien sind. Wir wünschen Dir viel Spaß beim Sonnen- und Umweltschutz! Dein baybies-Team
Sommer, Sonne, Sonnenschutz

Sommer, Sonne, Sonnenschutz

SOMMER, SONNE, SONNENSCHUTZ Sonnenschutz – ein Thema, das mir ganz besonders am Herzen liegt. Es ist vermutlich auch eines der am meisten diskutierten Themen überhaupt und das aus gutem Grund! Vor allem jetzt, wo der Sommer vor der Tür steht, rückt die Bedeutung von Sonnenschutzprodukten wieder in den Fokus. Besonders in der Hautpflege gibt es kaum ein Produkt, das so wichtig ist wie der richtige Schutz vor den gefährlichen UV-Strahlen.   Ich möchte dir hier alle wichtigen Fakten für dich zusammenfassen und dir einen Einblick in die aktuelle Forschungslage geben, denn vor allem im Internet kursieren leider viel zu viele Halbwahrheiten, die nicht bzw. zu wenig hinterfragt werden.   Babys & Sonne   Wenn das Baby auf die Welt kommt, ist die Zeit vorbei, in der die Kleinen im warmen, keimarmen Fruchtwasser sind - umgeben von schützender Käseschmiere.   Auf den ersten Blick sieht die Haut der Babys zwar gesund, weich und zart aus, allerdings gibt es einige Besonderheiten in der Zusammensetzung, Struktur und Funktion, wodurch sie besonders geschützt werden muss.   Die Babyhaut hat ganz andere Eigenschaften als unsere Haut und daher auch ganz andere Bedürfnisse.   Die Haut der kleinen Entdecker ist ungefähr drei- bis fünfmal dünner als die Erwachsenenhaut. Die natürliche Barriere der Haut, das Unterhautgewebe und auch die Schutzfunktionen sind noch nicht vollständig entwickelt, wodurch die Haut viel schneller austrocknen kann und Schadstoffe aller Art die natürliche Barriere überwinden und schneller in die Haut eindringen können. Auch die Bildung von Melanin ist kaum vorhanden, wodurch sich die Haut nicht selbst vor den gefährlichen UV-Strahlen schützen kann. Die Haut von Babys und Kleinkindern ist daher besonders anfällig für akute und langfristige Sonnenschäden und muss vor allem im ersten Lebensjahr ganz besonders gut geschützt werden.   Hierbei ist es vor allem wichtig, sich im Schatten aufzuhalten und die direkte Sonneneinstrahlung sowie die Mittagshitze zwischen 12 und 16 Uhr zu meiden. Textiler Sonnenschutz kann auch sehr hilfreich sein, da er die Haut vor direkter Sonneneinstrahlung schützt. Hierzu gehören leichte Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen oder spezielle Kleidung mit UV-Schutz. Ein Sonnenhut mit Nackenschutz, eine Sonnenbrille mit UV-Schutz, ein Kinderwagen mit einem UV-Sonnensegel, eine Strandmuschel oder ein Sonnenschirm sind ebenfalls nützlich. Es ist jedoch zu beachten, dass auch mit textilem Sonnenschutz oder im Kinderwagen die pralle Sonne vermieden werden sollte.   Im Auto kann ein abnehmbarer UV-Schutz für die Fensterscheibe weiteren Schutz bieten, da die die Glasscheibe nur die aggressive UVB-Strahlung filtert, während die UVA-Strahlung durch das Fenster gelangen kann und genauso schädlich für die Haut ist.   Im Falle, dass direkte Sonneneinstrahlung nicht vermeidbar ist oder die Haut nicht bedeckt werden kann, empfiehlt es sich bei Babys und Kleinkindern auf mineralische Sonnenschutzcremes zurückzugreifen. Es ist ratsam, bei Kindern generell Sonnenschutzcremes mit einem hohen Lichtschutzfaktor (mindestens 30) zu verwenden. Zudem sollten Sonnencremes möglichst frei von Duft-, Farb- und Konservierungsstoffen, Nanopartikeln, Parabenen und bedenklichen Substanzen sein. Wenn Kinder an Hauterkrankungen oder Allergien leiden oder bestimmte Medikamente einnehmen müssen, sollte man sich bei der Auswahl einer geeigneten Sonnenschutzcreme vom Haut- oder Kinderarzt beraten lassen.   Babyhaut vergisst nichts – auch keine UV-Strahlen   Es ist unbestreitbar, dass die UV-Strahlung der größte Feind für die Gesundheit unserer Haut ist – besonders gefährlich ist sie unter anderem für Babys und Kleinkinder. Sie beschleunigt unter anderem die Alterung der Haut, zerstört wichtige Bindegewebsstrukturen und kann dafür verantwortlich sein, dass aus gesunden Zellen Krebszellen entstehen.   Die Auswirkungen der UV-Strahlen auf die Haut können sofort sichtbar sein, z.B. in Form von einem Sonnenbrand oder einer Sonnenallergie oder auch langfristig, z.B. in Form von Hautkrebs.   Auch wenn die Schäden der Sonnenstrahlen nicht unmittelbar sichtbar sind, können sie sich im Laufe der Zeit in der Haut ansammeln und das Risiko für Hautkrebs und andere Hautschäden erhöhen. Es ist daher besonders wichtig, Babys und Kleinkinder vor der Sonne zu schützen und direkte Sonneneinstrahlung zu vermeiden.     Sonnenschutz = Krebsprävention     UV-FILTER - ORGANISCH UND ANORGANISCH   Die Qualität von Sonnenschutzmitteln hängt von den eingesetzten UV-Filtern ab. Leider sind nicht alle gleich gut verträglich und unbedenklich – einige UV-Filter können Allergien auslösen oder in die Blutbahn gelangen und gegebenenfalls die Stoffwechselprozesse des Körpers stören. Manche UV-Filter sind nicht photostabil, also zerfallen unter der UV-Strahlung, wodurch die Schutzwirkung schnell nachlässt und die Gefahr besteht, dass die Zerfallsprodukte die Haut reizen.  Es ist also wichtig, genau hinzusehen. Organische („chemische“) Filter     Organisch wirkende UV-Filter dringen in die obere Hautschicht ein und wandeln dort die UV-Strahlen auf der Haut in Wärme um. Einige Vertreter dieser Gruppe können jedoch negative Auswirkungen auf unseren Körper und auch auf die Umwelt haben, da sie im Verdacht stehen, Korallenriffe auszubleichen und Algen zu dezimieren, die einen großen Anteil an dem Sauerstoff produzieren, den wir atmen. Hawaii hat aufgrund dieser Bedenken im Januar 2021 beschlossen, die Verwendung solcher Sonnenschutzfilter zu verbieten.     Anorganische („mineralische“) Filter   Zinkoxid (INCI Zinc Oxide) und Titandioxid (INCI Titanium Dioxide) sind mineralische Filter, die in der Regel gut verträglich sind. Der Vorteil dieser Filter besteht darin, dass sie nicht abgebaut werden und keine allergischen Reaktionen hervorrufen.   Diese Filter sind weißliche Pulver, die sich nur schwer in Wasser lösen und verteilen lassen. Aus diesem Grund verursachen Sonnencremes mit diesen Filtern oft den unerwünschten "Weißel-Effekt". Früher wurde angenommen, dass mineralische Filter das Sonnenlicht eher reflektieren und streuen, im Gegensatz zu organischen Filtern, die es absorbieren. Eine Studie aus dem Jahr 2016 hat jedoch gezeigt, dass mineralische Filter auch den größten Teil der UV-Strahlen absorbieren. Darüber hinaus lösen Zinkoxid- und Titandioxid-Moleküle weniger allergische Reaktionen aus und sind allgemein besser verträglich, da sie nicht zerfallen.   Baybies hat sich aufgrund der allgemeinen Belege für ihre Verträglichkeit auf Menschen, Tiere und Umwelt für mineralische Filter entschieden. Übrigens sind in der Naturkosmetik nur mineralische Filter zugelassen.   Des Weiteren sollte der Sonnenschutz sowohl vor UVA- als auch vor UVB-Strahlen schützen, da UVB-Strahlen Sonnenbrand verursachen, während UVA-Strahlen zur Hautalterung beitragen, ohne dass es bemerkt wird. Der ausgewiesene Lichtschutzfaktor (LSF) bezieht sich nur auf die UVB-Strahlung - aus diesem Grund ist es wichtig, dass das UVA-Siegel auf der Verpackung abgebildet ist, um sicherzustellen, dass das Produkt vor beiden Strahlungen schützt.   Ab wann ist ein Sonnenschutz nötig?   Unser Bedarf an einem speziellen Sonnenschutz hängt davon ab, wie viel schädliche UV-Strahlung unsere Haut tatsächlich erreicht. Eine nützliche Information bietet uns der UV-Index (UVI), welcher von der Jahreszeit, dem Wetter und der Höhe abhängig ist und uns Auskunft darüber gibt, wie hoch das Risiko eines Sonnenbrands an einem bestimmten Tag ist.   Im Winter erreicht der UV-Index auch an sonnigen Tagen normalerweise nicht den schädlichen Wert von 3. Im Sommer hingegen kann der UV-Index selbst an sehr bewölkten Tagen hoch sein. Um sicherzugehen, lohnt es sich, zunächst den UV-Index am Aufenthaltsort zu überprüfen. Der aktuelle UVI ist in den meisten Wetter-Apps zu finden oder auf der Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz.   Wie viel Sonnencreme braucht die Kinderhaut? Damit ein vollständiger Schutz gewährleistet ist, muss ausreichend Creme verwendet werden – das ist wahrscheinlich der häufigste Fehler bei der Verwendung eines Sonnenschutzes.  Es gibt eine einfache „2-Finger-Regel“.  Eine Hand ausstrecken und jeweils auf den Zeige- und auch auf den Mittelfinger einen Streifen der Sonnencreme auftragen und den Vorgang für verschiedene Körperpartien wiederholen: 2 Finger für Gesicht / Hals 2 Finger für die Brust  2 Finger für den Bauch  2 Finger für den oberen Rücken 2 Finger für den unteren Rücken 2 Finger für jeweils einen Arm  2 Finger für jeweils einen Oberschenkel  2 Finger für jeweils einen Unterschenkel und die Füße Wie hoch sollte der Lichtschutzfaktor sein? Die Höhe des Lichtschutzfaktors hängt vom Hauttyp und dem Aufenthaltsort ab. Laut dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) benötigen Kinder einen Lichtschutzfaktor von mindestens 30, Erwachsene mindestens 20. Hellere Haut, Aufenthalte im Süden und am Wasser und auf den Bergen benötigen generell einen höheren Sonnenschutz.    Reinigung und Pflege Sonnenschutzmittel sind keine Pflegeprodukte und sollten daher immer abends mit seifenfreie, milden und rückfettenden Badezusätze abgewaschen werden. Wichtig ist, dass die Produkte milde Tenside enthalten und frei von unnötigen Inhaltsstoffen sind.   Wenn es zu einem Sonnenbrand, überhitzter Haut oder stark sonnenstrapazierter Haut gekommen ist, können After Sun Produkte hilfreich sein.   Auch wenn wir tagsüber alles richtig machen und uns ausreichend und häufig mit der richtigen Sonnencreme eincremen, uns öfter im Schatten aufhalten und UV-abweisende Kleidung tragen, kann die Haut dennoch nicht alle UV-Strahlen abwehren und wird durch die Wärme gestresst. Aus diesem Grund fühlt sich die Haut nach einem sonnigen Tag ausgetrocknet, gestresst und geschwächt an. Wenn man jedoch keinen Sonnenbrand oder andere Probleme mit der Haut hat, reicht eine einfache Feuchtigkeitspflege meist aus.     Vitamin D Produktion und Sonnenschutz   Die UV-Strahlung hat aber auch positive Effekte auf unseren Körper, da sie dazu beiträgt, dass unsere Haut das wichtige Vitamin D produziert. Dieses Vitamin hat eine entscheidende Rolle bei der Regulierung des Calcium- und Phosphathaushalts im Körper und beeinflusst somit auch die Knochenmineralisierung, die Muskelfunktion und unser Immunsystem.   In unserer Haut befindet sich eine Vorstufe von Vitamin D, auch bekannt als Provitamin D3 oder 7-Dehydrocholesterin, das von unserer Leber produziert wird. Durch die Energie der UV-B-Strahlen wird dieses Molekül gespalten und es entsteht Cholecalciferol, das wir als Vitamin D3 kennen.       Es ist verständlich, dass du dich jetzt fragst, ob Sonnenschutz den Vitamin D-Spiegel beeinflusst. Frühere Studien haben gezeigt, dass Sonnenschutz die Bildung von Vitamin D beeinflussen kann, aber die Bedingungen waren oft nicht realistisch und daher wenig aussagekräftig.   In anderen Studien und Beobachtungen konnte kein Zusammenhang zwischen Sonnencreme und einem sinkenden Vitamin D-Spiegel festgestellt werden und sind zu dem Entschluss gekommen, dass die Haut auch unter Verwendung von Sonnenschutzprodukten Vitamin D produzieren kann. Dies liegt daran, dass sie zwar die UV-B-Strahlen filtern, die für die Vitamin-D-Produktion notwendig sind, aber in der Regel immer noch genug UV-Strahlen durchlassen, um den Körper bei der Produktion von Vitamin D zu unterstützen. Die Angst vor einem Vitamin D Mangel sollte uns daher auf gar keinen Fall davon abhalten, Sonnencreme zu verwenden, denn sie schützt uns vor Hautkrebs. Die Prävention sollte immer Vorrang vor der Sorge um einen Vitamin-D-Mangel haben. Wenn man sich jedoch gänzlich der Sonne entzieht oder aus anderen Gründen selten das Haus verlässt, kann es zu einem Mangel an Vitamin D kommen. Es ist ratsam, den Vitamin D-Spiegel im Auge zu behalten und bei Verdacht auf einen Mangel das Blut untersuchen zu lassen. Nahrungsergänzungsmittel können verwendet werden, um den Körper mit Vitamin D zu versorgen.   Viel Spaß in der Sonne, Eure Romy   Romy bloggt für Euch unter @lou.und.leolu auf Instagram
Babypflege im Winter

Babypflege im Winter

Babypflege im Winter  November, Dezember, Januar, Februar… Die herbstlichen Temperaturen neigen sich jetzt wirklich dem Ende zu und die kalten Wintermonate lassen nicht mehr lange auf sich warten. Spaziergänge an der frischen Luft tun Eltern und Kindern gut und stärken das Immunsystem – auch bei Schnee, Wind und kaltem Wetter. Die kalte Jahreszeit ist aber auch eine ganz besonders große Herausforderung für die zarte Babyhaut. Den Wechsel von kaltem Wind und der trockenen Heizungsluft in der Wohnung kennt die Erwachsenenhaut, doch die Kleinen haben mit den Temperaturunterschieden meist sehr zu kämpfen. Warum das so ist und wie du die Haut deines Babys bei kalten Temperaturen schützen kannst, erfährst du in dem Beitrag.  Warum brauchen Babys spezielle Pflege im Winter? Was gibt es bei der Pflege zu beachten? Tipps für den Winter 1. Warum brauchen Babys spezielle Pflege im Winter?  Nach der Geburt ist die Zeit vorbei, in der die Kleinen im warmen, keimarmen Fruchtwasser sind - umgeben von schützender Käseschmiere. Von nun an muss die Haut selbst dafür sorgen, nicht auszukühlen, nicht zu überhitzen, nicht auszutrocknen und sich vor Erregern zu schützen. Grundsätzlich ist sie dafür auch gewappnet, allerdings sind die Hautschichten von Neugeborenen und Kindern bis zum zehnten Lebensjahr deutlich dünner als von Erwachsenen. Das Unterhautgewebe und die Schutzfunktionen sind noch nicht vollständig ausgereift, die Talgproduktion ist noch dabei, sich zu entwickeln und auch die Thermoregulation ist noch nicht ausgereift. Die Haut ist durchlässiger für Erreger, Allergene und Schadstoffe aus der Umgebung oder aus ungeeigneten Pflegeprodukten. Sie verliert leicht Feuchtigkeit & Wärme und neigt zur Trockenheit. Die Haut produziert im gesunden zustand täglich ungefähr 1-2 g Fett. Zusammen mit Schweiß und Wasser ist das unser Schutzmantel, der sogenannte Hydrolipidfilm, der die Haut vor äußeren Einflüssen schützt und auch dafür sorgt, dass die Haut nicht austrocknet. Niedrigere Temperaturen schwächen diesen Schutzmantel, da die Produktion von Fett bei Kälte immer mehr verringert bzw. sogar eingestellt wird. Wenn diese Barriere gestört wird, verliert die Haut also Fette & Feuchtigkeit und juckt, spannt, schuppt sich und wird trocken. Die Heizungsluft entzieht zusätzlich Feuchtigkeit und auch der Wechsel zwischen warmen Innenräumen und der Kälte draußen können diesen Prozess zusätzlich unterstützen. Hier ist also unsere Unterstützung gefragt. Wir Eltern müssen im Herbst und noch mehr im Winter darauf achten, den natürlichen Fett- und Feuchtigkeitshaushalt aufrecht zu halten.  2. Was gibt es bei der Pflege zu beachten? Vor allem wenn es draußen kalt ist, ist es wichtig die Haut zu pflegen - und zwar richtig. Das heißt frei von Parfum, Duftstoffen, Farbstoffen, reizenden Konservierungsmitteln, austrocknenden Alkoholen und aggressiven Tensiden. Lotionen und Cremes mit den richtigen Inhaltsstoffen, wie zum Beispiel natürlichen Lipidquellen, also natürliche Pflanzenölen tragen dazu bei, die Hautbarriere im Winter zu schützen und zu stärken.  Ich bekomme immer wieder die Frage gestellt, ob Kinder überhaupt eingecremt werden müssen. Meine Antwort lautet: Ja. Früher sollten Kinder nur eingecremt werden, die zu trockener Haut oder atopischer Dermatitis neigten, aber mittlerweile weiß man, dass das Eincremen des Babys vor allem nach dem Baden, aber mindestens zweimal pro Woche sehr sinnvoll sein kann. Baden kannst du dein Kleines auch im Winter zwei- bis dreimal pro Woche für fünf bis zehn Minuten. Du musst keine Angst haben, dass das Bad die Haut deines Kindes austrocknet. Mit dem richtigen Badezusatz ist Baden sogar schonender als das Waschen mit einem Waschlappen. Nach dem Bad kannst du dein Baby direkt in ein warmes Handtuch einwickeln, damit es nicht friert. Dann kannst du dein Baby und vor allem die Hautfalten vorsichtig trocken tupfen – nicht rubbeln.  Nach einem schönen Tag im Schnee an der frischen Luft tut so ein warmes Bad besonders gut - mit einer schönen Babymassage danach. Am liebsten mische ich dafür die Lotion mit ein paar Tropfen Babyöl und habe so eine reichhaltige Pflege mit guten Inhaltsstoffen. Achtet aber immer darauf, die Pflege dünn und sorgfältig zu verteilen - vor allem in den Hautfalten. 3. Tipps Um ein übermäßiges Austrocknen der Babyhaut an der frischen Luft im Winter zu verhindern, empfehle ich bei nasskaltem oder windigem Wetter um den Gefrierpunkt eine wasserfreie Pflege mit hohem Fettgehalt. Cremes, die auf Wasser basieren, kühlen die Haut runter, entziehen Feuchtigkeit und können sogar auf der Haut gefrieren.  Die richtige Pflege allein schützt unsere Haut natürlich nicht vor den kalten Temperaturen. Womit wir die Kleinen von außen warmhalten, spielt hier eine große Rolle, denn auch hier kann man einiges falsch machen. Naturmaterialien wie Wolle, Alpaka oder Kaschmir halten die Babys warm und helfen durch die temperaturausgleichenden Eigenschaften, die Körpertemperatur zu regulieren. Für die Kleinen ist es total unangenehm, Materialien am Körper zu tragen, in denen sie schwitzen oder frieren und daher kann ich nur von Kleidungsstücken abraten, die Polyester oder ähnliche Stoffe enthalten.   Eine wunderschöne Winterzeit, wünscht Euch Eure baybies-Apothekerin Romy - schaut auch bei mir auf Instagram oder in meinem Blog vorbei: http://louundleolu.de/
Naturkosmetik für Babys: die Wundschutzcreme- DER Allrounder auf dem Wickeltisch?!

Naturkosmetik für Babys: die Wundschutzcreme- DER Allrounder auf dem Wickeltisch?!

Ein geröteter Babypopo kann vielerlei Ursachen haben: eine Begleiterscheinung des Zahnens, die Umstellung von Mutter-/Pulver- Milch auf Brei und/oder feste Nahrung, generelles Unwohlsein, Kränkeln, Fiebern und hinzukommend eine ohnehin zarte Babyhaut als Status Quo, die bedacht gepflegt sein will. Wichtig zu erwähnen sei, dass Dein Baby eventuell auch eine bestimmte Windelsorte nicht gut verträgt und darauf reagiert. Eine mögliche Windeldermatitis oder der sogenannte Windelsoor sollten besser von deiner Kinderärztin/deinem Kinderarzt behandelt werden, um deinem kleinen Schatz fachmännisch Abhilfe schaffen zu können. Lass dich gern beraten, wenn du dir unsicher bist. Generell gilt aber: so wenig Pflege wie nötig, so viel wie möglich. Als Mama von drei kleinen Kindern und Naturkosmetikerin befürworte ich klar den minimalistischen Wickeltisch, bedeutet: eine bedachte Auswahl an Pflege hat es in das kleine Körbchen geschafft und wird täglich genutzt, weil es genau jene Pflege ist, die die sensible Baby-Haut meiner Zwillinge (und ebenso die der großen Schwester) schützt und versorgt. Neben der leichten baybies Baby Lotion und dem baybies Baby-Öl stellt die baybies Wundschutzcreme den wichtigsten Begleiter unserer Wickelroutine dar. Meine ganz klaren GO´s für die Wundschutzcreme von Baybies aus fachfraulicher und privater Instanz anbei: ohne Duftstoffe & Alkohol Dreifache Wirkstoffkombination zur Beruhigung und Wundheilung: nicht ausschließlich Zink (wie oftmals der Fall), sondern ebenso Ringelblume und Zaubernuss in Bio-Qualität, Bisabolol (Hauptwirkstoff der Kamille) Ebenso vorbeugend und nicht ausschließlich die Symptome „bekämpfend“ durch Bio-Shea- und Bio- Kakaobutter sowie Sonnenblumenöl Nässeschutz, Feuchtigkeitsbarriere schützend Vegan, nachhaltig, zertifiziert (NATRUE) Ein gemeinsamer Blick auf die Inhaltsstoffe en Detail zeigt, wie zielgerichtet diese Wirkstoffkomposition den empfindlichen Windelbereich deines Babys schützt und beruhigt. Insbesondere die Virginische Zaubernuss (Hammamelis virginiana) lindert Entzündungen und Juckreiz: Wenn der gerötete Popo also besonders angeschlagen ist, ist die Zaubernuss Gold wert. Der entzündungshemmende Teil des Kamillenöls, nämlich Bisabolol beruhigt intensiv und wirkt heilend. Ein solch altbewährter Wirkstoff, der die baybies Wundschutzcreme so wunderbar abrundet! Definitiv noch erwähnenswert: die Ringelblume, du findest sie auf der INCI-Liste auf der Rückseite der baybies-Tube unter „Calendula officinalis“ und bekannt ist dieser Wirkstoff als DIE Heilpflanze unter den Korbblütlern. Wusstest du, dass die reine Ringelblumensalbe früher nach Operationen zur Wundheilung und gegen Schwellungen eingesetzt wurde? Genau: Jeder wunde Popo stellt eine Wunde dar, die es zu heilen gilt. Nicht selten auch leicht geschwollen neben der offensichtlichen Rötung. Calendula ist wirksam und natürlicher denn je. Zusammengefasst: Ein unschlagbares Pflege-Trio für Dein und mein Baby. Mein Tipp: Auch prima für kleine Wunden bei den Geschwisterkindern nach einem kleinen Roller-Unfall nebst aufgeschürftem Knie. Hier eine super SOS-Hilfe für uns und vielleicht auch für Dich! Und was ist mit Hausmitteln? Oh, ein guter Punkt, denn natürlich braucht es nicht immer ein Produkt, eine Creme oder eine Tinktur, aber: früher (und nicht selten auch heute) wurde/wird oftmals schwarzer Tee bei wundem Po empfohlen: der erkaltete Aufguss in konzentrierter Form sollte durch seine Gerbstoffe entzündungshemmend und beruhigend wirken. ABER: Viel zu schnell entwickeln sich hierbei Bakterien und Keime, die den geplagten Baby-Po umso mehr zusetzen können. Tipps und Tricks aus dem Haushalts-Repartoire sehr gern, aber nicht immer DER Helfer, so meine persönliche Einstellung mit dem Hintergrund aktueller Studien und Entwicklungen im Naturkosmetik-Segment. Meine Tipps für eine unterstützende Linderung bei wundem Babypopo: Regelmäßiger denn je dein Baby wickeln und „lüften“, ggf. ohne Windel auf die Krabbelmatte legen und strampeln lassen Feuchttücher möglichst vermeiden und auf einen weichen Mull-Waschlappen mit klarem Wasser zurückgreifen, Windelbereich im Anschluss gründlich abtrocknen Windelhersteller wechseln, sofern die Hautveränderung klar darauf zurückzuführen ist; ansonsten lieber mit einem Wechsel warten, um der Babyhaut nicht zu viel zuzumuten Wundschutzcreme immer dünn auftragen und nach Anbruch binnen ca. 6 Monate aufbrauchen oder entsorgen, da Wirkstoffe „umkippen“, d.h. Wirkformula kontraproduktive Veränderungen aufweisen können;  Und ein ganz persönliches Anliegen noch zuletzt: Duftstoffe solltest du möglichst immer bei der Babypflege vermeiden und stattdessen den natürlichen Duft deines Babys genießen und aufsaugen. Besonders aber bei der Pflege im Windelbereich machen Duftstoffe so gar keinen Sinn und sollten eher ein Ausschlusskriterium für den Kauf des Produkts sein. Schau auch gern auf Konservierungsstoffe und Mineralöle, die die Creme zwar haltbar und geschmeidig machen, aber nichts auf sensibler Babyhaut zutun haben. Ba(y)bies first 😊. Nimm dir Zeit für Dich und Dein Baby beim Wickeln, kuschelt, spielt, seid beisammen und steht den ersten wunden Popo gemeinsam durch, sodass ihr alle wieder zu Kräften kommt! Ihr macht das super zusammen! DU und DEIN Baby!   Alles Liebe, Deine Gastautorin Lisbeth (Lisa A. Bednarek), selbst 3-fach Mama und Naturkosmetikerin, vom Kreativ-Duo wirplus3   Quellen: Wichtl M: Teedrogen und Phytopharmaka. Wissenschaftliche Verlagsgesellschaft mbH Stuttgart 2016.
Babys baden – Tipps von unserer Hebamme

Babys baden – Tipps von unserer Hebamme

Babys baden – Tipps von unserer Hebamme Die allermeisten Babys lieben es: Baden. Das wohlig warme Wasser dient dabei nicht nur dem Waschen, sondern kann ein schöner und entspannter Moment für Baby und Eltern sein. Babys baden kann beim Bonding helfen und bietet euch die Möglichkeit für Berührungen, Nähe und Streicheleinheiten mit eurem Baby. So schön das alles klingt, so ungeübt sind oft die Handgriffe am Anfang. Denn ja, das Baby ist glitschig und kann sich natürlich nicht alleine über Wasser halten. Aber keine Sorge: den richtigen Griff werdet ihr schnell raushaben und dann ist das alles – im wahrsten Sinne des Wortes – ein Kinderspiel. In diesem ‚Babys baden‘ Blogartikel erfährst du: Worauf sollte man beim ersten Babybad achten? Wann sollte ein Neugeborenes das erste Mal gebadet werden? Zu welcher Tageszeit badet man ein Baby am besten? Wie oft sollte ein Baby gebadet werden? Worin badet man Babys am besten? Tipps für einen entspannten Badeablauf.  Das erste Mal baden – Worauf sollten Eltern zu Beginn achten? Das allererste Babybad – oh ja! – das ist aufregend und meist eine feucht-fröhliche Angelegenheit. Ich empfehle euch das erste Bad gemeinsam mit eurer Hebamme zu machen. Sie kann euch Tipps und Tricks geben und euch die passenden Handgriffe zeigen. Die ersten Bäder macht ihr dann am besten zu zweit. Es ist schön eine helfende Hand zur Seite zu haben, außerdem könnt ihr euch so an die Griffe gewöhnen und gemeinsam Routinen schaffen. Baden kann ein wunderbares Abendritual sein. Durch das warme Wasser wird das Baby entspannt und schläfrig und kann anschließend oft gut einschlafen. Feste Routinen helfen eurem Kind außerdem dabei einen Tag-Nacht-Rhythmus zu finden. Baden kann zu einer SPA Routine werden, in dem du dein Baby nach dem Baden mit einer sanften Babymassage verwöhnst. Ich finde es wichtig das Baden und besonders die Babypflege verbal zu begleiten. Sprich mit deinem Baby und erkläre ihm was du vorhast bzw. was du gerade machst.   Wann sollte das Baby das erste Mal gebadet werden? Früher wurden Babys direkt nach der Geburt mit viel Schaum und Seife gebadet und gewaschen. Heute weiß man, dass dies keine gute Idee ist und macht das nicht mehr. Die Haut eines Neugeborenen ist dünn und empfindlich. Der Säureschutzmantel ist nicht fertig ausgebildet, der ph-Wert noch neutral und bietet damit wenig Schutz. Erst eine Weile nach der Geburt pendelt sich der ph-Wert durch die Besiedlung mit physiologischen Hautkeimen nach und nach ein. Deswegen sollte auch noch vorhandene Käseschmiere (Vernix) nicht von der Haut abgewaschen werden. Sie dient der Haut zum Schutz und zieht mit der Zeit in die Haut ein. Wenn sich die Käseschmiere in Hautfalten festsetzt und nicht einzieht, könnt ihr diese vorsichtig mit Wasser und einem sanften Öl entfernen. Das ist sinnvoll, damit sich dort keine Bakterien ansammeln und es nicht anfängt zu „müffeln“. Der Bindungsaufbau zu deinem Baby geschieht auch über die Nase. Das bedeutet: Dein Baby sollte nach Baby riechen und nicht nach Seife. Deswegen rate ich dir dein Baby in den ersten zwei bis drei Tagen nach der Geburt nicht zu baden, damit sein natürlicher Geruch erhalten bleibt. Viele Hebammen empfehlen mit dem ersten Bad zu warten bis der Nabelschnurrest abgefallen ist – dies geschieht meist nach fünf bis neun Tagen. Wichtig für den richtigen Zeitpunkt ist auch das Befinden der Mutter. Wenn du dich noch nicht fit genug fühlst und Beschwerden hast, warte ruhig ein paar Tage bis du bereit bist für euer erstes Babybad. Also du siehst auch hier: den passenden Zeitpunkt fürs erste Bad könnt ihr als Familie selber wählen. Es gibt hierbei kein falsch oder richtig.   Morgens, Mittags oder Abends? Zu welcher Tageszeit badet man ein Baby am besten? Jedes Baby hat andere Vorlieben. Für jede Familie ist eine andere Zeit passend. Allgemein gesagt: Es ist total egal, ob euer Babybad Abends oder Morgens stattfindet. Es gibt allerdings ein paar Dinge, die du beachten solltest, wenn du dein Baby badest: Dein Baby sollte wach und satt sein – müde und hungrige Babys baden nicht gerne und werden quengelig. Übrigens: Auch wenn du dein Baby vor dem Baden gefüttert oder gestillt hast, kann es gut sein, dass es anschließend wieder Hunger hat. Viele Babys wollen direkt wieder gestillt werden oder einfach nur zur Beruhigung saugen. Grundsätzlich gilt: Das Hungerbedürfnis deines Babys geht immer vor. Sollte dein Baby während des Badens unruhig und hungrig werden, nimm es aus der Wanne, wickele es in ein warmes Handtuch und stille oder füttere es. Anschließend kannst du es in Ruhe richtig abtrocknen, eincremen und anziehen. Für das Baden solltest du ausreichend Zeit Auch wenn die eigentliche Badedauer nur kurz ist, braucht die ganze Prozedur ihre Zeit. Damit es ein schönes und entspanntes Ritual wird, solltest du keinen Zeitdruck haben. Suche dir einen Zeitpunkt, an dem du Zeitpuffer hast und keine Störungen erwartest. Du solltest dein Baby nicht zum Baden zwingen. Jeder Tag ist anders und es gibt Tage, an denen dein Baby schlecht drauf ist, einen Wachstumsschub hat oder insgesamt am Quengeln ist. Wenn dein Baby schreit und nicht bereit ist für ein Bad oder es dir selbst gerade zu viel ist, verschieb das Baderitual lieber. Du kannst an diesen Tagen dein Baby einfach mit einem Waschlappen sauber machen. Wie oft sollte ich mein Baby baden? Gerade am Anfang, in den ersten Lebenswochen, reicht es aus dein Baby ein bis zweimal pro Woche zu baden. Richtig schmutzig ist dein Baby sowieso noch nicht (außer vielleicht im Windelbereich ;) ) und schwitzen tun Neugeborene auch noch nicht stark. Später, und wenn deinem Baby das Baden gefällt, kannst du es natürlich häufiger baden. Gesicht, Hände und besonders die Hautfalten solltest du einmal am Tag mit einem nassen Waschlappen reinigen. Für die Hautfalten eignet sich eine Öl-Wasser Mischung sehr gut. Bitte achte darauf die Hautfalten anschließend wieder gut abzutrocknen bzw. mit einem Tuch trocken zu tupfen.   Worin bade ich mein Baby am besten? Für Babys gibt es sowohl Babybadewannen, als auch Badeeimer. Was euch besser gefällt, müsst ihr selbst entscheiden. Eine Babybadewanne könnt ihr länger verwenden, weil sie größer ist, als der Eimer. Der Badeeimer hingegen ist in der Regel zu Beginn leichter in der Handhabung, da ihr euer Baby hier mit einem einfachen Nackengriff leicht mit einer Hand halten k Viele Babys fühlen sich durch die engere Begrenzung und die embryonale Haltung besonders wohl im Badeeimer. Außerdem ist er platz- und wassersparend. Je nach dem, wie groß eure Waschbecken sind, könnt ihr euer Baby auch dort baden. Aber Achtung: achtet darauf den Wasserhahn nicht versehentlich aufzudrehen, wenn euer Kind darunter liegt. Egal für welche Variante ihr euch entscheidet: Euer Baby darf nie alleine im Wasser gelassen werden – auch nicht bei nur wenig Wasser in der Wanne! Wenn eine Unterbrechung unvermeidbar ist, müsst ihr das Baby immer aus dem Wasser nehmen, in ein warmes Handtuch wickeln und auf dem Arm mitnehmen. Achtet beim Baden auch darauf, dass ihr selbst in einer bequemen Haltung seid. Auch ihr solltet bequem sitzen oder stehen und euch entspannen können.   Badedauer – Wie lange sollten Babys baden? Die Badedauer sollte nicht zu lange sein, damit dein Baby nicht auskühlt. Am Anfang reichen fünf bis sieben Minuten schon aus, denn Neugeborene kühlen zügig aus, werden schnell müde und hungrig. Später, wenn dein Baby älter ist und das Baden genießt, kann die Dauer natürlich länger sein.   Badetemperatur – Wie warm soll ein Babybad sein? Die Wassertemperatur sollte 37 Grad Celsius betragen. Das fühlt sich für euch vielleicht kühl an, ist aber perfekt fürs Baby. Die Temperatur könnt ihr mit einem Badethermometer überprüfen. Sobald das Wasser zu kalt wird, solltet ihr das Baby aus der Wanne holen. Achtet auch darauf, dass der Raum nicht zu kalt ist, damit es euer Kind nach dem Baden schön warm hat.   Babys baden – Tipps für einen entspannten Ablauf: Die Vorbereitung: Neugeborenen können die Körpertemperatur noch nicht selbst regulieren und kühlen schnell aus, deswegen ist es wichtig das Bade-Zimmer vorzuwärmen. Der Raum in dem ihr badet, sollte angenehm warm sein (nicht unter 22 Grad) und keine Zugluft haben. Temperaturunterschiede sind eine Herausforderung für Neugeborene. Am besten wärmt ihr auch die Handtücher schon vor. Das geht super auf einer Heizung oder unter dem Heizstrahler am Wickeltisch. Legt alle Utensilien griffbereit, die ihr während des Badens braucht, damit ihr den Raum nicht mehr verlassen müsst. Hierzu gehören: Waschlappen, Badethermometer, evtl. Badezusatz oder Baby Badeöl, evtl. ein Mulltuch und 1 warmes Handtuch. Auch den Wickeltisch könnt ihr vorab einrichten: Legt eine Windel bereit, frische Anziehsachen und – wenn ihr einen habt – knipst den Heizstrahler an, dann ist es auch hier schön warm. Wenn alles bereit liegt, könnt ihr das Wasser einlassen. Die Wanne oder der Eimer sollten relativ voll sein, so dass die Schultern deines Babys mit Wasser bedeckt sind. Überprüft die Wassertemperatur bevor ihr das Baby ins Wasser hebt.   Badezusätze: ja oder nein? In den ersten Wochen kannst du einfach klares Wasser zum Baden verwenden oder ein paar Tropfen von einem hochwertiges Öl mit ins Wasser geben. Ich empfehle das baybies Baby Öl. Das eignet sich super, da es duftstofffrei ist und die zarte Babyhaut pflegt. Später könnt ihr denn gerne einen milden und hochwertigen Badezusatz für Neugeborene verwenden: Das baybies Babybad hat eine wunderbar rückfettende Wirkung, so dass Babyhaut durch das Wasser nicht ausgetrocknet wird.   Der Badeablauf: Am besten lässt du dir vor dem ersten Bad von deiner Hebamme zeigen, wie du dein Baby am besten hältst. Baden in der Babybadewanne: Der Babykopf und die Schultern liegen auf deinem linken Unterarm. Mit den Fingern und Daumen umfasst du das Ärmchen in der Achselhöhle, mit der rechten Hand kannst du unter den Po fassen und dein Baby langsam, mit den Füßen zuerst, ins Wasser gleiten lassen. Im Wasser kannst du dann die rechte Hand vom Po lösen. Dein Baby liegt auf deinem linken Unterarm, während du die rechte Hand frei hast, um dein Baby zu waschen. Wenn du dein Baby mit einem Waschlappen waschen möchtest, starte oben bei den Schultern, säubere alle Hautfalten und wandere runter bis zu den Füßen. Die Haare solltest du zuletzt waschen, da Babys besonders über den Kopf und nasse Haare schnell auskühlen.   Baby Baden im Badeeimer: Beim Baden im Eimer hältst du lediglich den Kopf von deinem Baby sanft fest. Dies kannst du mit einer oder mit zwei Händen am Kiefer und Nacken machen. Lass dir gerne von deiner Hebamme den genauen Griff zeigen. Nur der Kopf deines Babys ist beim Baden im Eimer über Wasser. Die nasse Haut, insbesondere, wenn du Öl oder ein Badezusatz verwendest, kann ganz schön glitschig sein – halte dein Baby gut fest, wenn du es aus dem Wasser hebst.   Nach dem Baden – Babys richtig abtrocknen: Wickele dein Baby nach dem Baden direkt in ein warmes Handtuch, damit es nicht friert. Dann kannst du dein Baby vorsichtig abtrocknen und überprüfen, ob alle Hautfalten sauber und vor allem trocken sind. Die Haut bitte nicht trocken rubbeln, sondern tupfen und sanft trocknen. Wenn du dem Badewasser Öl hinzugefügt hast, kannst du die Reste in die Haut einmassieren. Je nach Haut kannst du dein Baby auch mit einer milden Babylotion eincremen (baybies Babylotion verlinken) oder es mit Öl sanft massieren.   Babypflege und Wasserspaß Ja, die meisten Babys lieben ein warmes Bad und haben viel Spaß in der Wanne. Es kann zu Beginn aber auch sein, dass dein Baby beim Baden überfordert ist. Achte auf seine Bedürfnisse. Wenn dein Baby im Wasser schreit, kann es daran liegen, dass ihm eine Begrenzung fehlt. Hierfür kannst du ein Mulltuch oder einen großen Waschlappen zu Hilfe nehmen: Lege ihn auf den Bauch deines Babys. Das Tuch saugt sich mir dem warmen Wasser voll und gibt deinem Kind eine Begrenzung. Noch ein Tipp: Zieht euch selbst beim Baden Kleidung an, die nass werden darf ;) ...denn wenn euer Baby erstmal entdeckt, wie toll Wasser ist, gehören Planschen und Wassertrampeln zum Programm! Ich wünsche euch viel Freude bei gemeinsamen Wasserspielen, eure baybies Hebamme Ana
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Wunder Po: Was hilft gegen Windeldermatitis?

Wunder Po: Was hilft gegen Windeldermatitis am Babypopo? Ein wunder Babypopo, ein geröteter Windelbereich: Die allermeisten Babys und Kleinkinder bekommen hin und wieder einen wunden Po oder anders gesagt: Windeldermatitis. Besonders häufig betroffen sind davon Neugeborenen, da ihre Haut noch sehr dünn und empfindlich ist. In diesem Artikel erfährst du: Den Unterschied zwischen einem wunden Po und der Pilzinfektion Windelsoor. Verschiedene Ursachen für Hautreizungen, die zu Windeldermatitis führen kö Wie du einem wunden Babypo vorbeugen kannst. Was du tun kannst, um die wunde Haut deines Babys zu pflegen. Wunder Po, Hautausschlag und Windeldermatitis Ein wunder Po zeigt sich durch Rötungen am Popo und in den Leisten, oft in Kombination mit kleinen leichten Rissen und rötlichen Wunden. Manchmal kommt es sogar zu nässenden Stellen. Diese Hautreizungen nennt man Windeldermatitis oder Windelausschlag. Windelsoor ist eine bestimmte Form der Windeldermatitis – dieser kann entstehen, wenn sich an den entzündeten Stellen ein Hefepilz (Candida albicans) ansiedelt. Besonders anfällig für Windelsoor sind Kinder die Antibiotika einnehmen mussten. Windelsoor muss anders behandelt werden, als ein "nur" wunder Po. Wenn du den Verdacht einer Pilzinfektion hast, kläre dies unbedingt mit einer Hebamme oder einem Kinderarzt ab und lass dich für mögliche Therapien, Medikamente und Pflegemaßnahmen beraten. Wichtig: Wenn dein Baby ein Windelsoor hat, muss auch der Mund des Kindes und wenn du stillst deine Brustwarzen immer mitbehandelt werden! Woran liegt´s? Ursachen für einen wunden Po! Es gibt verschiedene Ursachen, die zu einem wunden Babypopo führen können: Es kommen neue Zähnchen. Eine häufig genannte Ursache für einen wunden Po ist das Zahnen. Dies wird oft von Eltern beobachtet, es gibt allerdings noch keine medizinischen Studien, die diesen Zusammenhang belegen. Während ein Baby zahnt, ist sein Urin aggressiver und riecht intensiver. Man vermutet, dass dies zu einem wunden Po führt. Auch der Speichel verändert sich, wenn neue Zähnchen kommen, er wird oft dickflüssiger und kann schlechter verdaut werden. Dadurch kommt es häufiger zu Durchfall und die empfindliche Babyhaut wird gereizt. Außerdem geht man davon aus, dass das gesamte Immunsystem bei einem Kind während des Zahnens anfälliger ist, so dass Rötungen und Entzündungen in der Windelregion häufiger auftreten. Änderung der Ernährung. Auch die Ernährung eines Babys hat natürlich Einfluss auf dessen Gesundheit. Ein Wechsel von Stillen auf Beikost kann eine weitere Ursache für einen gereizten Windelbereich sein. Manchmal legt sich dies nach wenigen Tagen, manchmal kann es auch an einzelnen Nahrungsmitteln liegen. Falsche oder zu intensive Pflege – auch das kann Grund für einen wunden oder geröteten Po eines Babys sein. Gerade in den ersten Lebensmonaten ist die Haut von Säuglingen sehr sensibel. Ihr natürlicher Säureschutzmantel muss sich erst ausbilden, daher können zu starke Reinigungsmittel oder aggressive Feuchttücher zu einer Rötung oder Entzündung führen. Die falsche Manche Babys vertragen gewisse Windelarten oder Pflegemittel nicht und reagieren mit Rötungen und Allergien im Windelbereich. Ob Stoffwindel oder Einwegwindel besser sind, lässt sich pauschal nicht sagen – das ist Geschmackssache. Stoffwindeln sind nachhaltiger. Dafür können Einmalwindeln Flüssigkeit besser absorbieren. Luftdurchlässig sind inzwischen beide Windelarten fast gleichermaßen. Wenn ihr euer Baby mit Stoffwindeln wickelt und es regelmäßig einen wunden Po bekommt, dann kann dies an der Reinigung der Windel liegen. Manchmal reagiert die zarte Babyhaut am Po auf das Waschmittel. Wechselt zu einem besonders sanften Waschmittel und verwendet auf keinen Fall Weichspüler. Weichspüler reizt die Haut sehr und kann außerdem die Saugkraft der Windel vermindern. Wascht Stoffwindeln immer heiß, damit sich keine Bakterien oder Keime bilden können. Zu seltenes Wickeln. Feuchtigkeit, Wärme, der Kontakt mit Urin und Stuhl bilden einen optimalen Nährboden für die Entstehung von Bakterien, Pilzen und Hauterkrankungen. Wenn die Windel deines Babys voll ist, solltest du es am besten direkt Wickeln und es nicht zu lange in der Nässe lassen.   Wie kann man einem wunden Babypopo und Windeldermatitis vorbeugen? Damit es erst gar nicht zu einem Windelausschlag kommt, habe ich hier einige Tipps zur Vorbeugung für euch: Regelmäßiges Wickeln: Die Voraussetzung für einen gut gepflegten Baby Po ist das regelmäßige Wechseln der Windel - und das mindestens sechs mal am Tag. Bei den ganz Kleinen sogar noch häufiger. Wenn du Stuhlgang feststellst, solltest du die Windel immer direkt frisch machen. Abtrocknen der Haut: Die Haut in der Windelregion sollte ganz trocken und sauber sein, bevor die frische Windel drauf kommt. Achte hier besonders auf die Hautfalten in den Leisten und im Schambereich. Frische Luft tut der Baby Haut gut! Lasst euer Baby regelmäßig nackig ohne Windel auf einer Decke oder einem Handtuch strampeln. Babys mögen es warm, achtet dabei also auf eine angenehme Raumtemperatur. Sanfte Reinigung: Für eine sanfte und hautfreundliche Reinigung eignet sich am besten lauwarmes Wasser mit ein paar Tropfen von einem natürlichen duftstofffreien Öl, wie beispielsweise das baybies Babyöl. Hiermit lässt sich die Haut am Babypo sanft und gut reinigen. Wenn der Stuhlgang hartnäckig ist, kannst du auch reines Öl ohne Wasser verwenden. Bitte verzichte auf jeden Fall auf Seife und aggressive Feuchttücher. Wenn du unterwegs bist oder Feuchttücher verwenden möchtest, achte darauf, dass diese hautfreundlich, für sensible Haut geeignet und ohne Duftstoffe sind. Hier gilt: Je weniger Inhaltsstoffe, desto besser. ;)   Mein Hebammen Tipp: Wasche den Baby Popo am besten einmal täglich direkt unter fließendem, lauwarmen Wasser. Hierbei wird die Haut schonend, aber effektiv gereinigt. Du kannst hierfür einfach den nackten Po deines Babys über das Waschbecken oder die Badewanne halten und unter fließendem Wasser abbrausen.   Was tun? Die richtige Pflege bei einem wundem Po! Der Po ist rot und ihr seht, dass sich Windeldermatitis entwickelt? Dann habe ich folgende Tipps für euch, mit denen ihr dem Thema sanft begegnen könnt: Häufiges Wickeln! Das ist die Voraussetzung für eine schnelle Heilung. Euer Kind sollte nie lange in der vollgemachten Windel liegen. Gründliche Reinigung. Es ist super wichtig, dass Eltern den Po des Babys sehr gründlich reinigen. Super funktioniert dies mit einem Wasser-Öl Gemisch und einem weichen, dünnen Stofflappen oder Wattepad. Bei Entzündungen, offenen Stellen oder dem Verdacht auf eine Pilzinfektion solltet ihr entweder Einmalwaschlappen oder Wattepads benutzen. Alternativ könnt ihr auch Waschlappen nehmen, die ihr anschließend richtig heiß wascht. Seid bei Stuhlgang sehr penibel und genau! Achtet bei Mädchen darauf auch zwischen den Schamlippen gut sauber zu machen und bei Jungs unter dem Hodensack. Es ist wichtig, dass bis in die kleinste Falte alles sauber ist. Sorgfältiges Abtrocknen: Nach der Reinigung muss die Haut ganz trocken sein, bevor die frische Windel drauf kommt. Lasst euer Baby entweder ein paar Minuten an der Luft trocknen oder tupft den Windelbereich und die Hautfalten mit einem sauberen, frischen Tuch ab. Wundschutzsalbe: Zusätzlich sollte bei jedem Wickeln eine zinkhaltige, beruhigende Wundschutzsalbe auf die betroffenen Stellen dünn aufgetragen werden. Hierfür empfehle ich euch die baybies Wundschutzcreme. Diese wirkt wundheilungsfördernd und schützt die zarte Babyhaut vor Nä Schwarzer Tee: Schwarzer Tee wirkt ebenfalls entzündungshemmend. Kocht hierfür einen Tasse schwarzen Tee auf und lasst diese abkühlen. Tränkt ein Papiertuch darin und legt dieses für einige Minuten auf die wunden Stellen. Wichtig: anschließend abtrocknen. Gute Hygiene: bitte achtet bei einem wunden Po noch mehr auf die Hygiene als sonst. Vor dem Windelwechseln solltet ihr gründlich eure Hände waschen, die Wundschutzcreme muss mit sauberen Händen aufgetragen werden. Bei Entzündungen und offenen Stellen empfehle ich sogar ein Wattestäbchen zum Auftragen der Creme zu benutzen.   Wichtig: Ist die Haut nach ein paar Tagen weiterhin gerötet oder wund, ohne dass sich der Hautzustand verbessert, kontaktiert eure Hebamme oder euren Kinderarzt. Sollten zu einem wunden Po Symptome wie Fieber, Stuhlveränderung, ein weiterer Ausschlag oder Pusteln hinzukommen, bitte auch dann immer einen medizinischen Experten kontaktieren.   Babys zarte Haut und ihr Heilungsprozess Ich habe es anfangs schon geschrieben: Die allermeisten Babys bekommen hin und wieder einen wunden Po und Windeldermatitis. Macht euch deswegen nicht verrückt. Meistens braucht man keine Arzneimittel und der Po heilt mit sorgfältiger Pflege schnell von selbst. Im Sommer könnt ihr auch gut mal für ein paar Stunden die Windel weglassen, besonders wenn ihr viel draußen seid ist dies eine tolle luftige Zeit für den zarten Babypo. Herzliche Grüße und alles Liebe wünscht euch, eure baybies-Hebamme Ana
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Neugeborenenpflege

Säuglingspflege und Babypflege-Produkte Dein Neugeborenes stellt dich vor viele Zum-ersten-Mal-Momente. Schwangerschaft, Geburt, Wickeln, Kümmern. Das erste Mal dein Baby in den Armen halten. Das erste Mal etwas zu machen, bedeutet, dass wir noch keine Erfahrung haben. Nicht wissen, wie es genau geht, wie es richtig ist. Die meisten Eltern bekommen haufenweise Tipps und Ratschläge. Und das ist toll und kann helfen. Aber weißt du was? Für das Elementarste brauchst du keinen Tipp und keine Anleitung. Das Wichtigste für dein Baby bist du mit deinem elterlichen Instinkt. Vielleicht handhabst du Manches anders, als deine Ratgeber. Möglicherweise tun dir und deinem Kind ganz eigene Routinen und Rituale gut. Genau darum geht es, hör dir gerne Tipps an. Aber am Ende entscheidest du, was das Richtige für dich und für euch ist. Wir haben uns mit unserer wundervollen Hebamme Ana unterhalten. Ana ist Expertin für Neugeborene und hat uns verraten, auf was es bei Baby- beziehungsweise Neugeborenenpflege ankommt. Wir haben dir alle Tipps aus dem Gespräch mit Ana in diesem Artikel zusammengefasst – und freuen uns, wenn wir dir damit Inspiration und Orientierung mit auf den Weg geben dürfen.   Hautauffälligkeiten bei Neugeborenen  Als Neugeborene bezeichnet man Babys die ersten 28 Tage nach ihrer Geburt. In dieser Phase muss sich die Haut, nach langer Zeit im Fruchtwasser, erst an die neue – deutlich luftigere – Umgebung außerhalb des Bauches gewöhnen. Jedes Baby ist anders und auch jede Haut bringt andere Merkmale mit. Manche Neugeborenen zeigen Hautaufälligkeiten, beispielsweise besonders fettige oder sehr trockene Haut. Wir verraten dir, wie du damit umgehen und die zarte Babyhaut pflegen kannst.   Käseschmiere bei Babys  Einige Babys kommen mit einem gelblichem Fettfilm auf der Haut zur Welt. Diese sogenannte Käseschmiere haben meist Kinder, die am oder nah an ihrem Geburtstermin zur Welt kommen. Käseschmiere schützt die zarte Babyhaut vor dem Fruchtwasser, sie dient als Wärmeschutz und erleichtert das Passieren durch den Geburtskanal. Käseschmiere ist ein natürlicher Fettschutzmantel für Babys, der mit der Zeit von selbst in die Haut einzieht. Am Oberkörper ist er meist nach ein bis zwei Tagen weg, am Köpfchen bleibt er etwas länger. Man muss die Käseschmiere nicht entfernen, sie zieht wie eine Creme in die Haut ein. Entfernen braucht ihr die Käseschmiere nur, wenn sich diese in Hautfalten absetzt. Wenn die Käseschmiere nicht nach 1-2 Tagen in den Nackenfalten, an der Leiste oder den Schamlippen eingezogen ist, bitte vorsichtig entfernen. Hier sollte sich kein Dreck oder Bakterien sammeln. Spätestens, wenn ihr hier riechende Ablagerungen bemerkt, solltet ihr diese Bereiche mit lauwarmen Wasser und Babyöl abwischen.   Trockene und rissige Babyhaut  Trockene Haut haben häufig Neugeborene, die einige Tage nach dem errechneten Termin geboren werden. Dann ist die Käseschmiere bereits eingezogen und die Haut durch das Fruchtwasser etwas ausgetrocknet. In diesen Fällen ist es wichtig die Babyhaut mit Feuchtigkeit zu versorgen. Hierfür haben wir von baybies unser Babyöl entwickelt. Das sowohl pflegend, als auch beruhigend und wundheilungsfördernd wirkt. Hin und wieder kann Babyhaut an empfindlichen Stellen so trocken sein, dass sie sich schuppt. Stellen, wie Hände und Füße, die sich viel bewegen, können sogar blutige Stellen bekommen. Auch hier hilft das sanfte Babyöl, mit dem du betroffene Stellen versorgen kannst. Von Baby-Handschuhen rät unsere Hebamme Ana ab, denn Babys ertasten gerne. Sie nehmen am Anfang den wesentlichen Teil ihrer Umgebung über ihre Händchen wahr – da schränken Handschuhe ein.   Neugeborenen Akne  Neugeborene und Säuglinge können Akne entwickeln. Diese tritt in der Regel durch den Hormonwegfall in den ersten drei Monaten nach der Geburt auf, ist aber nicht schlimm. Meist geht die Akne von alleine weg. Unterstützen könnt ihr dies, in dem ihr das Gesicht mit einem Lappen und lauwarmen Wasser sanft reinigt und vorsichtig abtrocknet. Bitte die Pickel auf keinen Fall ausdrücken, da sich dadurch Bakterien ausbreiten könnten.   Babys reinigen und wickeln  Waschen, Wickeln, Saubermachen. Babys lieben es volle Aufmerksamkeit und Liebkosungen zu bekommen. Du brauchst dein Neugeborenes nicht jeden Tag zu baden, ein bis zwei Mal pro Woche reichen aus. An den anderen Tagen genügt "Katzenwäsche". Das Waschen und Saubermachen kannst du zu einem besonderen Moment und Ritual machen, beispielweise vor dem Schlafgehen. So habt ihr eine Routine, es bringt Ruhe in den Alltag und dein Baby bekommt das Gefühl für einen Tagesrhytmus.   Babys reinigen  An Tagen, an denen du dein Baby nicht badest, kannst du es mit einem Waschlappen sanft reinigen. Dieses Ritual kannst du nicht nur nutzen, um dein Baby einmal genau anzuschauen und nackig strampeln zu lassen, sondern auch als bewusste Zeit für euch beide. Eincremen, eine sanfte Massage und Rumalbern – dein Mini wird diese Zeit genießen.   Was braucht man für das Reinigen und Waschen am Wickeltisch?  Sobald dein Baby auf dem Wickeltisch liegt, solltest du nicht mehr weggehen. Lege dir vorab alles in Reichweite: Stelle dir eine Schüssel mit lauwarmen Wasser, Waschlappen, Babyöl, ein Handtuch, frische Anziehsachen und optimalerweise eine Wärmelampe bereit. Neugeborene können schnell auskühlen, achte darauf, dass es ein warmer und gemütlicher Ort ist. Eine Wärmelampe ist praktisch, da sie direkt Wärme ausstrahlt und man nicht warten muss, bis ein ganzer Raum erwärmt ist. Wichtig ist allerdings, dass sie auf der richtigen Höhe und fest angebracht ist. Viele Eltern haben den Wickeltisch im Elternschlafzimmer platziert. Unsere Hebamme Ana empfiehlt den Wickelplatz - wenn möglich – im Badezimmer einzurichten. Das Bad kann man im Winter schneller aufwärmen. Außerdem sind Waschbecken und Badutensilien näher.   Babys Waschen – Säuglingspflege von Kopf bis Fuß  Reinige dein Baby mit einem lauwarm-feuchten Waschlappen von oben nach unten. Beginne im Gesicht: die Äuglein vorsichtig von außen nach innen abwischen, über Mund, Nase, hinter den Ohren und über das ganze Gesicht waschen. Weiter am Hals, Oberkörper, Armen und Beinen entlang bis zu den Füßchen.   „Faltenpflege“ bei Babys  Besonders wichtig ist das Reinigen der Hautfalten. Hier lagern sich gerne Reste, Dreck, Käseschmiere oder angetrocknete Muttermilch ab. Wasser reicht oft nicht aus, um die Falten wirklich sauber zu bekommen. Am besten mischst du ein paar Tropfen Öl mit lauwarmen Wasser und säuberst hiermit die Falten deines Babys. Bei Spuckbabys kannst du dies gerne mehrfach am Tag machen.   Kurzer Einschub – Warum unser baybies Babyöl ein Allrounder ist  Wir haben es mehrfach erwähnt, deswegen möchten wir an dieser Stelle einmal kurz genauer darauf eingehen. Auf unser baybies Babyöl - denn wir sind echt stolz darauf. „Wir wollen mit unseren Produkten mehr als nur pflegen“ haben wir uns zum Ziel gesetzt und mit unserem baybies Babyöl ein Produkt für dein Babyentwickelt, das ein Allrounder für Babypflege ist. Unser baybies Babyöl kannst du zur Reinigung, Hautpflege, zum Baden und Saubermachen für dein Baby nutzen. Es beinhaltet Zaubernuss (Hamamelis) und ist nicht nur pflegend für sanftes Reinigen, sondern auch beruhigend und wundheilungsfördernd für gereizte Haut. Du kannst es also auch bei trockener und geröteter Haut verwenden.   Pflegeprodukte für's Wickeln Kommen wir zum Wickeln: Besonders wichtig ist ein gutes Babyöl – das betont auch Ana nochmal. Da die meisten Babys hin und wieder wund werden, empfiehlt unsere Hebamme außerdem eine Wundschutzcreme griffbereit zu haben. Hier verlinken wir dir die baybies Wundschutzcreme. Unsere Wundschutzcreme besteht aus Zink, Zaubernuss, Ringelblume und Kamille – Inhaltsstoffe, die die Wundheilung unterstützen und die gereizte Haut beruhigen. Achte bei allen Babyprodukten unbedingt auf die Inhaltsstoffe und ein Naturkosmetik Siegel, wie beispielsweise NATRUE. Das Siegel gibt dir Sicherheit, dass es sich tatsächlich um geprüfte Naturkosmetik handelt. Windelsoor: Sollte dein Baby wund sein und sich über mehrere Tage keine Verbesserung zeigen, frag unbedingt eine Hebamme oder Kinderärztin um Rat. In diesem Falle kann es sich um einen Pilz handeln, der sich oftmals auch an der Zunge von Säuglingen zeigt.   Wie wickelt man ein Baby am besten?  Wickeln ist am Anfang ungewohnt, wird aber schnell zu einem routinierten Ablauf. Du beginnst erst einmal mit dem Popo-Saubermachen. Entferne den Stuhlgang mit einem Papiertuch oder Waschlappen. Feuchttücher können für Neugeborene reizend sein, da sie Konservierungsstoffe und auch allergene Duftstoffe enthalten können, welche die Hautflora beinträchtigen könnten. Zuhause kannst du den Babypo mit einem lauwarmen Wasser-Öl-Gemisch saubermachen. Das reinigt und pflegt gleichzeitig. Für unterwegs kannst du dir entweder Waschlappen und lauwarmes Wasser mit Öl in einer Thermoskanne mitnehmen, in einem öffentlichen Bad wickeln oder - falls es nicht anders machbar ist - auf Feuchttücher zurückgreifen. Trockne den Po nach dem Reinigen unbedingt gut ab, bevor er in die frische Windel kommt. Zuhause kannst du dein Baby noch einen Moment unter der Wärmelampe strampeln lassen, unterwegs mit einem Handtuch gut trocken tupfen.   Neugeborene Baden Unsere Hebamme empfiehlt Neugeborene ein bis zwei Mal in der Woche zu baden – und die allermeisten Babys lieben es. Baden ist besonders Abends ein tolles Ritual für den Abschluss des Tages. Auch hier gilt: Bereite alles vor, bevor du und dein Baby den Badespaß beginnen. Bereite den Wickeltisch und die Anziehsachen vor. Sorge für einen warmen Raum, 36° C warmes Wasser, Handtücher, Waschlappen und milde Waschsubstanzen. Von unserem baybies Baby Bad kannst du ein paar wenige Sprizter in das Badewasser geben. Es ist rückfettend und versorgt sensible Babyhaut mit Feuchtigkeit. Außerdem enthält es Kamillenextrakt, das beruhigend wirkt und dadurch beim Einschlafen helfen kann. Damit sich dein Baby entspannen kann, bade es in einem ruhigen Moment und nicht in Eile. Und noch ein Tipp unserer Hebamme: Das Baby sollte satt sein. Ansonsten gibt es wahrscheinlich nach kurzer Zeit Hunger-Schreie. Die optimale Badedauer für dein Baby sind in etwas fünf bis zehn Minuten. Nicht länger, da das Wasser schnell runterkühlt. Anschließend packst du dein Baby am besten direkt in ein kuscheliges Handtuch, dass du vorher auf einer Heizung angewärmt hast oder unter die Wärmelampe und trocknest es ab. Bei Bedarf kannst du die Babyhaut nun noch mit etwas Babyöl eincremen und dein Baby massieren. Tipp: Viele Eltern sind zu Beginn unsicher, wie sie ihr Baby beim baden halten sollen. Frag' deine Hebamme und lass dir verschiedene Halte-Varianten zeigen. Denke daran, dass Kinder Enge und Geborgenheit mögen, so wie sie es in der Gebärmutter erlebt haben.   Fingernägel schneiden Manche Babys kommen mit langen Fingernägeln zur Welt. Unsere Hebamme Ana rät, diese nicht direkt, sondern erst nach sechs Wochen das erste Mal zu schneiden. Wer Sorge hat, sein Kind dabei zu verletzen, kann das erste Fingernägelschneiden gemeinsam mit der Hebamme machen, warten bis das Baby schläft oder eine abgerundete Baby-Nagelschere verwenden. Babypflege für eine entspannte Anfangszeit Das waren sie – unsere Babypflege-Produkte und Tipps, die dir vielleicht ein paar erste Male erleichtern. Die erste Zeit mit einem Neugeborenen ist etwas ganz Besonderes. Wir wünschen dir, dass du diese Zeit genießen kannst. Dass du viel Zeit für Kuscheln und Kennenlernen hast, über eventuell nicht gemachte Hausarbeit lächelst und dich traust Hilfe anzunehmen. Wir wünschen dir, dass ihr euch Routinen und einen neuen Alltag gestaltet, der zu euch passt. Zu den Bedürfnissen von dir, euch als Eltern und eurem Kind.   Von Herzen alles Liebe, dein baybies Team
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Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft

Dehnungsstreifen in der Schwangerschaft. Ein Artikel über Veränderung, Körperliebe, über die Entstehung von Dehnungsstreifen und was du tun kannst, um Schwangerschaftsstreifen vorzubeugen.
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Mikroplastik in Babypflege

Mikroplastik in Babypflege ist ein sehr wichtiges Thema. Bei baybies achten wir bewusst auf Babypflege ohne Mikroplastik. 100% Naturkosmetik. 100% Vegan.